Tennis: Nico Landsknecht überzeugt
Bis ins Finale gekämpft

BILLERBECK. Als ungesetzter Teilnehmer hat sich die Nummer eins der Billerbecker Herren-40-Mannschaft, Nico Landsknecht, bei den 35. Westfälischen Tennis-Hallenmeisterschaften in Werne bis ins Finale vorgekämpft. Erst dort wurde er von Henrik Müller-Frerich gestoppt. „Da ich in den Vorjahren aufgrund von Verletzungspech nie über die erste Runde hinausgekommen bin, konnte ich völlig unbedarft aufspielen und habe mich über jede neue Runde gefreut“, erzählt Landsknecht.

Dienstag, 04.02.2014, 16:28 Uhr

Auf seinem souveränen Durchmarsch schaltete er im Achtelfinale mit einem klaren 6:2, 6:4-Sieg Christian Busch vom TSG Herford aus und traf dann auf den an vier gesetzten Michael Burkhardt vom TC GW Ennepetal. Auch diese Begegnung entschied der Billerbecker in zwei Sätzen mit 6:4, 7:6 für sich. Im Halbfinale gewann Landsknecht knapp in drei Sätzen mit 5:7, 6:3, 10:6 gegen Mark Nienhaus vom TC Buer SWG Gelsenkirchen, der zuvor den Titelverteidiger Jens Stephan Kemke (TG Westfalia Dortmund) ausgeschaltet hatte. „Nico hat sich in den Vorrundenspielen betont leistungsstark gezeigt, überaus starke Gegner besiegt und sich den Einzug ins Finale wirklich verdient“, kommentiert Guido Pliete, Sportwart der DJK VfL Billerbeck, den Erfolg seines Vereinskollegen.

Erst im Endspiel musste sich der 41-jährige Tennistrainer von der gleichnamigen Tennisschule seinem Gegner Henrik Müller-Frerich (TG Westfalia Dortmund) in zwei Sätzen mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. „Das Match war hart umkämpft. Es waren sicherlich Chancen da, aber gegen jemanden, der mit seiner Herren-30-Mannschaft in der Bundesliga spielt und in der Altersklasse 40 in der deutschen Rangliste zu den Top 15 zählt, darf man durchaus verlieren“, resümiert Nico Landsknecht.

Henrik Müller-Frerich wurde demnach seiner Favoritenrolle als Nummer eins der Setzliste gerecht und erkämpfte sich den Westfalenmeistertitel ohne Satzverlust. „Nach vier Spieltagen hintereinander hat es im Finale dann leider nicht mehr gereicht. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis vor der eigenen mitgereisten Fangemeinde und vollbesetzten Zuschauerrängen um den Westfalenmeistertitel zu kämpfen“, freute sich Nico Landsknecht. „Mit diesem Erfolg habe ich überhaupt nicht gerechnet. Der Vizemeistertitel ist bislang das Größte für mich.“

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2200889?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947787%2F947815%2F2606888%2F2606892%2F
Nachrichten-Ticker