Kreisliga A: VfL überzeugt beim 5:2 gegen TSG Dülmen II
Kunstschützen lassen es krachen

Billerbeck. Die Kunstschützen vom Helker Berg griffen tief in die Trickkiste. Matthias Schulze Bisping und Felix Leimkühler stehen ohnehin nicht in Verdacht, regelmäßig Rohrkrepierer zu produzieren. Als gestern auch noch ein strammer Rückenwind die Versuche begleitete, geriet TSG-Torwart Markus Krisat zum Hüter einer Schießbude: Reihenweise flogen ihm die Bälle der Billerbecker um die Ohren, die schon in der ersten Halbzeit den Grundstein zum 5:2-Sieg gegen die Dülmener Reserve legten.

Montag, 07.12.2015, 08:15 Uhr

Kreisliga A: VfL überzeugt beim 5:2 gegen TSG Dülmen II : Kunstschützen lassen es krachen
Der Doppelpacker: Felix Leimkühler (links), hier im Duell mit Markus Helmer, versenkte gleich zwei Freistöße aus der Distanz im Tor der TSG Dülmen II. Foto: Frank Wittenberg

Der Wind trieb an und dazu der neue Trainer. Immer wieder gab Steffen Szymiczek von der Seitenlinie Kommandos, lobte, wies auf Verbesserungen hin. „Zielstrebig wollten wir sein“, lächelte er nach dem Abpfiff. „Und die Laufbereitschaft war wichtig.“ Was die Mannschaft im Training schon angedeutet habe, wollte er im Spiel umgesetzt sehen – und wurde gestern nicht enttäuscht. „Das war richtig gut!“

Ganze vier Minuten dauerte es nur, bis Szymiczek und Co. zum ersten Mal jubeln durften: Nach einem Solo von Marvin Schwering nagelte Matthias Schulze Bisping den Ball aus 18 Metern trocken unter die Latte. Fünf Minuten später läutete Felix Leimkühler seine Show ein, als er einen 35-Meter-Freistoß mit Rückenwind in den Winkel hämmerte. Und nachdem Marvin Schwering nach Vorarbeit von Max Vandieken an der Unterkante der Latte gescheitert war (21.), drosch „Leimi“ in der 37. Minute einen weiteren Freistoß zum 3:0 ins Netz – diesmal „nur“ aus 30 Metern und durch die Mauer. „Wir wollten den Ball flach halten und uns die Schusschancen zum richtigen Zeitpunkt nehmen“, erklärte der Trainer. „Das haben die Jungs gut gemacht.“

Da hatte auch der Anschlusstreffer durch Ferdi Gürkan (41.) keine großen Auswirkungen, der nach Meinung der Billerbecker ohnehin nicht hätte zählen dürfen. „Tim Schürhoff hatte die Hand schon auf dem Ball“, so Szymiczek. Die passende Antwort hielt Matthias Schulze Bisping in der 44. Minute parat, als er nach Vandieken-Pass in halblinker Position gefühlte Ewigkeiten Ausschau nach einem Abnehmer für eine Flanke hielt und dann den Ball kurzerhand selbst zum 4:1 versenkte.

So spektakulär ging es nach der Pause nicht weiter. Dennoch kontrollierte der VfL jederzeit das Geschehen und hätte vor allem durch Thomas Aupert weiter erhöhen können. Das 4:2 durch Ferdi Gürkan in der 90. Minute war nicht mehr als ein Schönheitsfehler – den Schlusspunkt setzten dann wieder die Billerbecker, als Patrick Kuhlage einen Konter über Thomas Aupert und Matthias Möllering zum 5:2 vollendete. 7 VfL Billerbeck – TSG Dülmen II 5:2; Tore: 1:0 Matthias Schulze Bisping (4.), 2:0 und 3:0 Felix Leimkühler (9., 37.), 3:1 Ferdi Gürkan (41.), 4:1 Matthias Schulze Bisping (44.), 4:2 Ferdi Gürkan (90.), 5:2 Patrick Kuhlage (90.+2).

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