Billerbeck
Einer von den jungen Wilden

Billerbeck. Er ist gerade mal 20 und zählt zu den jungen Wilden im Billerbecker Kader. Timo Muddemann, einer aus der eigenen Talentschmiede, ist vom Baujahr 1998. Wie Leon Holtmann, Niklas Kuhlage, Calvin Majewski, Jonas „Danger“ Mete und Lukas Zumbülte. „Mit der A I sind wir gemeinsam von der Kreisliga in die Bezirksliga aufgestiegen“, erinnert er sich an den bis dato schönsten Erfolg seiner Laufbahn. Günther Hörsting war damals ihr Coach.

Mittwoch, 12.09.2018, 05:27 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 11.09.2018, 17:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 12.09.2018, 05:27 Uhr
Billerbeck: Einer von den jungen Wilden
Erfolgreiches Tackling: Timo Muddemann (rechts) spitzelt dem Coesfelder Stürmer Aleksandar Temelkov den Ball vom Fuß. Foto: Ulrich Hörnemann

In der vergangenen Saison hat Timo Muddemann noch im Reserveteam gespielt. „Weil ich studiere, fehlt mir die Zeit fürs regelmäßige Training“, erzählt er, „doch jetzt hab’ ich mir gedacht: Versuch’s einfach.! Ich habe Bock, in der ‘Ersten’ zu spielen.“ Momentan läuft’s ohne Probleme, denn er hat Semesterferien und dadurch Freiraum, sodass er keine Einheit verpassen muss.

Aber schon bald weht wieder ein anderer Wind. Im Oktober steigt Timo Muddemann ins fünfte Semester. An der Technischen Universität (TU) Dortmund ist er im Fach Wirtschaftsingenieurswesen eingeschrieben. „Ich will versuchen, dass ich zumindest einmal die Woche am Training teilnehme“, betont der Ur-Billerbecker, der in der Domstadt groß geworden ist, „das heißt: Ich werde pendeln.“ In der Woche wohnt er in Dortmund, in „der verbotenen Stadt“, wie die Schalke-Fans sagen. Muddemann ist ein Blau-Weißer und kein Schwarz-Gelber, auch wenn er hier zur Uni geht. „Ich habe im Studentenwohnheim ein kleines Zimmer“, erzählt der S 04-Anhänger.

Steffen Szymiczek, der mit dem VfL Billerbeck den Bezirksliga-Aufstieg geschafft hat, freut sich über den „Neuen“ in seinem Aufgebot. „Timo ist ein ruhiger Zeitgenosse, kein Lautsprecher, er ist aufnahmefähig, fleißig, intelligent und wissbegierig“, charakterisiert er seinen Akteur, „ich hatte ihn bereits in der vergangenen Saison auf dem Zettel und bin froh, dass er bei uns mitmischt.“ Seine Stärken hat Timo Muddemann in der Defensive. „Am liebsten spiel’ ich Innenverteidiger“, berichtet er, doch weiß er auch, dass die Konkurrenz riesig ist: „Ich stelle keine Ansprüche. Max Zumbülte und ‘Pommes’ Lembeck sind gesetzt. Mein Ziel lautet; möglichst viele Einsatzminuten zu bekommen.“ In den Begegnungen mit Vorwärts Epe und DJK Coesfeld stand er in der Startformation. „Ich gebe stets mein Bestes“, verkündet Muddemann, der Mats Hummels als besten deutschen Abwehrmann sieht.

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