Billerbeck
Kontinuität lautet das Zauberwort

Billerbeck. Die Zeit der regelmäßigen Wechsel ist Geschichte. Kontinuität lautet das Zauberwort bei den Fußballerinnen des VfL Billerbeck – ein wichtiger Baustein im Konzept. „Wir wollen auf junge Spielerinnen setzen und sie an die Aufgaben in der Westfalenliga heranführen“, erklärt Walter Okon. „Dazu ist auch eine Konstanz im Trainerteam wichtig.“ Folglich hat nicht nur Okon selbst seine Zusage für die neue Saison 2019/20 gegeben, sondern das komplette Trainerteam.

Freitag, 28.12.2018, 16:59 Uhr aktualisiert: 28.12.2018, 18:12 Uhr
Billerbeck: Kontinuität lautet das Zauberwort
Mit vollem Einsatz: Die VfL-Frauen um Meike Knipper (Mitte) haben sich in das gesicherte Mittelfeld der Verbandsliga gespielt. Fotos: uh Foto: az

Entsprechend froh zeigt sich der VfL-Verantwortliche Matthias Heuermann, die Personalien schon vor dem Jahreswechsel unter Dach und Fach zu haben. „In beiden Mannschaften läuft es gut“, richtet er den Blick auch auf die Kreisliga-Reserve. „Die Entwicklung ist in beiden Teams hervorragend.“ Und die soll in der nächsten Saison mit den bewährten Köpfen fortgesetzt werden: Um die Verbandsliga-Frauen werden sich weiterhin Walter Okon sowie die Co-Trainer Thomas Knipper und Maren Schulte, die Torwarttrainer Joachim Reker und Marcel Vollmer sowie Betreuer Uwe Löhnert kümmern. Für die zweite Mannschaft, die sich nach einem Umbruch und einem schwierigen Start zuletzt immer besser präsentiert hat, bleiben Ute Gers und Pascal Große-Gehling verantwortlich. „Auch der Kader bleibt soweit zusammen“, freut sich Heuermann.

Eben diese Entwicklung und die Zusagen aus dem Trainerteam haben Walter Okon die Entscheidung leicht gemacht, in sein insgesamt viertes Jahr bei den VfL-Frauen zu gehen, davon das dritte in Folge. „So können wir nahtlos weiterarbeiten und müssen uns nicht neu finden“, verweist der 52-Jährige auf einen großen Vorteil.

Der Trend stimmt. Platz acht haben sie in der vergangenen Saison belegt, weit weg von der Abstiegszone, und eine sehr gute Saison mit dem Sieg im Westfalenpokal gekrönt. Aktuell überwintern die VfL-Frauen auf Rang sechs, punktgleich mit dem Fünften. „Wir haben schon eine starke Rückrunde gespielt und daran angeknüpft“, zeigt sich Okon zufrieden, auch wenn er den leichtfertig verdaddelten Punkten gegen die beiden Kellerkinder SC Gremmendorf (2:4-Niederlage) und SV Hohenlimburg (3:3 nach 3:1-Führung) hinterhertrauert. „Dafür haben wir in Borchen gewonnen, womit nicht zu rechnen war.“ Gut im Soll sieht er seine Mannschaft – auch wenn er den Blick nach unten nicht vernachlässigen wird: „Durch die Konstellation in der Regionalliga wird es wohl vier Absteiger aus unserer Liga geben, da müssen wir aufpassen.“ Acht Punkte beträgt der Vorsprung auf Rang elf, den es ebenfalls erwischen könnte.

Ebenso wichtig wie die reinen Zahlen ist der Neuaufbau, den Walter Okon seit dem Sommer 2017 mit seinem Trainerteam anpackt. Spielerinnen wie Franziska Diekmann, Birte Beulker und Laura Wolters haben den Sprung aus der zweiten Mannschaft in die Westfalenliga gepackt. Gleiches gilt für Marina Löhnert, die aus der eigenen Jugend kam. Oder eine Lara Krystek, die im Sommer aus der U 17 von Fortuna Seppenrade zum VfL gekommen ist und sich gleich zur Stammspielerin entwickelt hat. Eine Veränderung wird es im Winter geben: „Marina Lermer zieht nach Fulda und wird uns verlassen“, bedauert der Trainer. „Dafür wird Jule Börsting aus der zweiten Mannschaft in unseren Kader rücken.“ Wieder eine junge Wilde aus dem eigenen Talentschuppen – ebenso wie Joelle Ragusa, die zurzeit in der Regionalliga-U 17 des SSV Rhade kickt und als erster Neuzugang im Sommer zu ihrem Heimatverein zurückkehren wird.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6284806?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947787%2F947815%2F
Nachrichten-Ticker