Billerbeck
Leonie Borchers gibt Gas – Nachwuchs feiert Hallenpremiere

Coesfeld. Eine Premiere feierten die Leichtathleten der DJK-VfL Billerbeck starteten in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund, allen voran Leonie Borchers: Bei den westfälischen Hallenmeisterschaften der Jugend U 18 startete die 15-Jährige, gerade der Schülerklasse entwachsen, zum ersten Mal über die ungewohnte Distanz von 1500 m in der Jugendklasse U 18. Mit einer Zeit von 4:55,98 Minuten gelang ihr in einem von Rangeleien und Positionskämpfen geprägten Rennen ein toller sechster Platz.

Mittwoch, 23.01.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 17:54 Uhr
Billerbeck: Leonie Borchers gibt Gas – Nachwuchs feiert Hallenpremiere
Eine schlagkräftige Gruppe: (von links) Carlotta Gerding (Nr. 144), Skadi Rösmann (Nr. 141), Nora Borchers, Emma Lütge-Aldenhövel (vorn), Finja Messing, Judith Pölling (Nr. 142), Finja Rösmann, Trainerin Marianne Laukamp und auf dem kleinen Foto Leonie Borchers (Nr. 24). Foto: az

„Dieses Rennen war für Leonie aus dem vollen Training herausgelaufen, denn unser Blick ist weiter auf die deutschen Crossmeisterschaften im März in Ingolstadt gerichtet“, so die Trainerin Marianne Laukamp.

Tags darauf starteten vier Athletinnen aus der gleichen Trainingsgruppe auch in Dortmund, diesmal bei einem Schülersportfest. Sichtlich beeindruckt von den großen und starken Teilnehmerfeldern feierten Skadi Rösmann (W 15), Judith Pölling, (W 14), Carlotta Gerding (W 13) und Emma Lütge-Aldenhövel (W 12) ihre Hallenpremiere. Nach dem Motto „Die Athleten von heute werden die Trainer von morgen“ hatte Marianne Laukamp auch Nora Borchers, Finja Messing und Finja Rösmann mitgenommen. Sie leisteten ihren Kolleginnen an diesem Tag wertvolle Betreuerdienste und bekamen einen guten Einblick in die Trainerarbeit.

Seit dem vergangenen Sommer liegen die Schwerpunkte im Sprint- und Sprungbereich. Für alle Teilnehmer war es eine ganz neue Erfahrung. So startete Skadi zum ersten Mal im Hochsprung. Mit übersprungenen 1,25 m war sie zufrieden, hat aber noch viel Potenzial nach oben. Der Weitsprung war für Judith, Carlotta und Emma eine große Herausforderung. Der Absprungbalken wurde nicht gut getroffen, dadurch waren viele Zentimeter verschenkt. Besser lief es dann bei den 60-m-Sprints. Hier liefen Skadi Rösmann (9,63 sec.) und Carlotta Gerding (9,21 sec.) ansprechende Zeiten. Am Ende eines langen Wettkampftages waren sich alle einig, dass es im Frühjahr bei der Bahneröffnung in Dülmen auf alle Fälle weitergeht. Dann wollen sie auch den Hürdenlauf in Angriff nehmen.

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