Billerbeck
Drei Punkte müssen her

Billerbeck/Gescher. Eine Gala muss es gar nicht sein. Ein fußballerischer Leckerbissen ist immer gerne gesehen – „diesmal geht es aber um das reine Ergebnis“, betont Steffen Szymiczek. „Wir brauchen diese drei Punkte.“ Die will und muss der VfL Billerbeck am Sonntag holen im Bezirksliga-Kellerduell gegen den SV Gescher. Drei Punkte vor allem für die Tabelle, aber auch für das eigene Gefühl.

Freitag, 08.03.2019, 17:17 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 13:38 Uhr
Billerbeck: Drei Punkte müssen her
Ausgetanzt: Matthias Möllering und der VfL Billerbeck dominierten in der Hinrunde gegen den SV Gescher (Sebastian Sicking, rechts) nach Belieben – was passiert am Sonntag? Foto: Frank Wittenberg

Das Problem: Auch die Gescheraner haben nichts zu verschenken, obwohl sich die Situation des SV mit den beiden jüngsten Siegen gegen FC Epe und SpVgg. Vreden II deutlich verbessert hat. „Wir haben uns ein kleines Polster verschafft“, blickt Frank Schulz auf die vier Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Aber das bringt uns nicht viel, wenn wir jetzt nicht nachlegen.“ Gerade in den direkten Duellen, von denen die Gescheraner in den nächsten Wochen einige vor der Brust haben: Auf die Partie in Billerbeck folgen das Heimspiel gegen Adler Weseke und die Aufgabe bei Adler Buldern – also exakt die drei Mannschaften, die aktuell auf den Abstiegsrängen liegen. „Im März können schon einige Entscheidungen fallen“, betont der SV-Trainer.

Die Ergebnisse der Konkurrenz hat auch Steffen Szymiczek auf dem Schirm, vor allem auch die der Weseker, die mit drei Siegen ins neue Jahr gestartet sind. All das ändere aber nichts an der Bedeutung dieser Partie gegen den SV Gescher. „Wir müssen gewinnen, so oder so“, fordert der VfL-Trainer. „Dazu blicken wir nur auf uns und werden alles dafür geben.“ So oft schon in dieser Saison sei seine Mannschaft auf Augenhöhe mit den Gegner gewesen – jetzt sei es an der Zeit, sich dafür endlich auch zu belohnen. Mut macht da der jüngste 1:0-Sieg im Test gegen den Landesligisten VfL Senden, ohne Gegentor: „Auch das ist eine wichtige Erkenntnis.“

Was den VfL zudem optimistisch stimmt, ist die Begegnung in der Hinrunde, aus der die Billerbecker soverän mit 3:0 die Punkte mitgenommen haben. „Das war eines der schlechtesten Spiele, die wir unter meiner Regie gemacht haben“, erinnert sich Frank Schulz nur ungern. „Zum Glück haben wir uns danach gefangen.“

Während es beim SV personell sehr ordentlich aussieht, muss Steffen Szymiczek auf mehrere Stammspieler verzichten: Thomas Aupert, Timo Ebbing, Lukas Zumbülte, Niklas Kuhlage und Torsten Gievert stehen nicht zur Verfügung, auch Torwart Leon Friedrich muss weiter passen und wird durch Youngster Max Mertens vertreten. Dennoch wissen sie am Helker Berg genau, was die Stunde geschlagen hat, versichert Szymiczek: „Wir sind motiviert bis in die Haarspitzen!“ 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Helker Berg in Billerbeck.

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