Billerbeck
Jubelsprünge beim Schulpferdecup

Nottuln-Darup. Wer ein wenig die Geschichte des Schulpferdecups verfolgt, der weiß, dass die Reitschule Altrogge-Terbrack schon mehrfach diesen bundesweiten Wettbewerb gewonnen hat. Seit 2009 sechs Mal dabei, konnten die Schulpferdereiter 2014 bis 2017 die begehrten Siegerschleifen und Siegerschärpen mit nach Hause nehmen.

Donnerstag, 04.04.2019, 14:33 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 09:40 Uhr
Billerbeck: Jubelsprünge beim Schulpferdecup
Hoch hinaus wollen die jungen Reiter und Reiterinnen vom RV Nottuln beim Schulperdecup. Foto: az

Auch 2019 ist die Chance für Ben Kreuzberg, Alma Seara-Cardoso, Jenna-Sophie Boll und Anna Lena Hiller zum Greifen nahe.

Eine Besonderheit des Schulpferdecups, ist das Reiten und Springen auf fremden Pferden. Diesmal wurden die Pferde vom Reiterhof Schulze Niehues zur Verfügung gestellt. Und dieses Reiten und Springen gelang dem Team II der Reitschule am Südhang wieder einmal auf das Vortrefflichste.

Herausragend präsentierte sich Jenna-Sophie Boll, die die höchste Dressurnote (9,0) sowie die beste Springnote (8,7) erhielt. Diese hohen Noten und die weiteren sehr guten Noten ihrer Reitkollegen sorgten bei einer Gesamtpunktzahl von 169,6 für den tollen Gesamtsieg.

Doch Konkurrenz schadet nicht, und diese kam direkt von den eigenen Reitern des Teams I mit Niko Daldrup, Lina Terlau, Maxime Schröder und Lara Welling. Diese Mannschaft belegte in der gleichen Abteilung den zweiten Platz (157,7 Punkte). Irina Kuznetsowa, Mannschaftsführerin beider Teams, strahlte über diesen schönen Erfolg beider Mannschaften: „Ich bin stolz auf ‘meine Kinder’. Sie haben sich alle angestrengt und alles gegeben. Manche Pferde waren schon etwas schwierig, die Reiter haben das prima gelöst. Das positive Zusammenspiel der Teams wurde von den Eltern ganz hervorragend unterstützt. Immer eine helfende Hand, das war schon klasse. Einen großen Dank an die Eltern, die hier ihre Kinder in die reiterliche Zukunft begleiten.“

Bei der Siegerehrung gab es dann auch ein paar Tränen, denn es wurde an diesem Abend der langjährige Richter Tönnis Lehmkuhl aus dem Richteramt ehrenvoll verabschiedet. Mit dem Erreichen des Lebensalters von 80 Jahren ist das Ende einer Richterkarriere nach den Statuten gesetzt.

Ruth Klimke, Ehrenvorsitzende der Persönlichen Mitglieder der reiterlichen Vereinigung (FN), bedankte sich persönlich bei Tönnis Lehmkuhl: „Ein ganz herzlicher Dank gilt dem langjährigem Richter, der auch den Schulpferdecup mitbegründet und mitgerichtet hat. 15 Jahre lang hat er diesen Wettbewerb mit begleitet.“

Gerührt und doch mit einem strahlenden Lächeln verabschiedete sich Tönnis Lehmkuhl von den Schulpferdecup-Reitern.

Für die Sieger dieses Final-Wettbewerbs geht es nach kurzer Zeit auf dem Hof Kasselmann beim Finale Horses & Dreams (27. April 2019) weiter, und die jungen Reiterinnen und Reiter freuen sich schon mächtig auf diesen Termin.

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