Bezirksliga: VfL Billerbeck will gegen VfB Alstätte Abstand weiter vergrößern
Maximal unangenehme Aufgabe

Billerbeck. Gute Erinnerungen an das erste Treffen hat er beim besten Willen nicht. „Das wird auch diesmal eine maximal unangenehme Aufgabe“, warnt Yannick Gieseler vor dem VfB Alstätte. Der steht zwar auf dem letzten Platz der Bezirksliga, hat dem VfL Billerbeck aber schon in der Hinrunde gezeigt, was passieren kann – das wollen und müssen sie besser machen, wenn morgen das Wiedersehen am Helker Berg zum Start in die Rückrunde ansteht.

Samstag, 14.12.2019, 15:14 Uhr aktualisiert: 14.12.2019, 15:20 Uhr
Bezirksliga: VfL Billerbeck will gegen VfB Alstätte Abstand weiter vergrößern: Maximal unangenehme Aufgabe
Ausgebremst: Schon etliche Kontrahenten sind in dieser Saison an Lukas Zumbülte (rechts) und dem VfL Billerbeck gescheitert – das soll dem VfB Alstätte nicht besser ergehen. Foto: Frank Wittenberg

Mit 0:3 haben die Billerbecker am ersten Spieltag in Alstätte eine Bauchlandung hingelegt. „Diese Niederlage war aber heilsam, für mich und die Mannschaft“, lächelt der Trainer, der im Anschluss einige Ideen über Bord geworfen habe. „Wir sind es damals zu kompliziert angegangen“, erklärt Gieseler. „Jetzt wissen wir, wie wir unsere Spiele erfolgreich bestreiten können.“ Selbst die mit dem „letzten Aufgebot“ gegen eine Mannschaft wie Vorwärts Epe, wo sie sich vor einer Woche einen Punkt verdient haben.

Allerdings werden auch die Alstätter mit neuen Selbstbewusstsein nach Billerbeck reisen. Denn fast vier lange Monate war dieser 3:0-Auftakterfolg gegen den VfL der einzige Sieg für den Aufsteiger – bis zum vergangenen Wochenende, als ein überraschendes 2:1 beim SC Reken gelang. „Die werden mit dem Mut der Verzweiflung auftreten und sich weiter ranrobben wollen“, vermutet Gieseler. Mit nur acht Zählern weist Alstätte acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer auf, aber die Saison ist noch lang.

Geschenke will der VfL Billerbeck am dritten Advent allerdings nicht verteilen. „Wir können noch vor Weihnachten einen ganz, ganz großen Schritt machen“, betont der Trainer, der trotz einer ordentlichen Zwischenbilanz die Abstiegsränge nie aus den Augen verlieren will. „Aber wenn wir tatsächlich mit 27 Punkten in die Pause gehen könnten, wäre das super.“

Zumindest ein bisschen Erleichterung verspürt Gieseler beim Blick auf die Personallage. Zwar ist die Ausfallliste mit Timo Muddemann, Felix Leimkühler, Jan Deitert, Calvin Majewski und möglicherweise Torsten Gievert immer noch lang, aber mit Philipp Daldrup, Max Zumbülte und Leon zeug kehren morgen drei Spieler in den Kader zurück. 7 Anstoß: Sonntag, 14,30 Uhr, Sportzentrum Helker Berg in Billerbeck.

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