Leichtathletik: LG Coesfeld mit großem Aufgebot beim 42. Herbstwaldlauf
Husch, husch, ab in den Bottroper Busch

Coesfeld. Beim 42. Bottroper Herbstwaldlauf war die LG Coesfeld mit über 20 Aktiven sehr gut vertreten! Tolles Wetter, super Stimmung und flotte Zeiten sorgten für ein tolles „Wir-Gefühl“.

Montag, 03.11.2014, 16:34 Uhr

Das schöne Wetter lockte Teilnehmer zwischen elf und 86 Jahren ins Ruhrgebiet. Neben den „klassischen Strecken“ (6,8 km; 10km; 25km und 50 km) wurde auch ein Marathon angeboten, der von 138 Sportlern gelaufen wurde.

Andrea Kleinschnitker feierte ihr Debüt über 6,8 km, hatte erst eine Laufbegleitung, dem sie aber scheinbar so viel Dampf machte, dass er nach 2 km stehen blieb („ich kann nicht mehr!“). Sie rannte allein weiter. Eine Zeit von 47 Minuten machte ihr Debüt komplett.

Die 10 km wurden von sechs Coesfeldern angegangen, alle kamen gut durch, Karin Rentemeister wäre gerne zwei Sekunden schneller gewesen, dann hätte sie die 50-Minuten-Grenze geknackt.

Auf die 25 km begaben sich die restlichen 15 Läuferinnen und Läufer der LG. Sie hatten sich viel vorgenommen, und bei einigen wurde es auch umgesetzt „Schnellster 25-er“ war Michael Thentie, der als 42. von 550 Aktiven ins Ziel kam, nur drei Minuten später lief mit Marco Wiesweg der zweite Coesfelder Neuling eine Zeit von 1:59 Stunden. „Ich bin vorher nur 21 km als längste Strecke gelaufen“, erzählte er zur allgemeinen Verwunderung.

Mit Michael Wieskus kam ein dritter LG-ler unter zwei Stunden ins Ziel, seine Teamkollegen hatten es ihm zugetraut. Der Rückenwind und die leichte Steigung zu Beginn hatten ihn wie andere auchzu einem schnellen Anlaufen verleitet.

Rüdiger Ahrends, Ludger Kleinschnitker und Werner Rentemeister blieben unter 2:10 Stunden und Martin Stöhler, Norbert Thewes und Heinz Teuber unter 2:15 Stunden.

Schnellste Coesfelderin wurde Connie Klemmer-Thomas, die mit 2:06 Stunden den Bronzeplatz ihrer Altersklasse sicherte. Zweitschnellste Coesfelderin war Heike Rotthäuser (2:15), die kurz vor Michael Kolm ins Ziel kam.

Auch wenn manche auf der Strecke noch ihre Anstrengungen von vorherigen Wettkämpfen deutlich spürten oder sich beim schnellen Anlaufen etwas „verzockten“, entschädigten die „besten Duschen der Welt“ in der Weißkaue des Bergwerkes und die von der Grubenwehr gegrillten Würste für alle Strapazen.

Zufrieden fuhren die Coesfelder heim, nicht ohne noch einmal prüfende oder interessierte Blicke auf Details dieser großen und doch familiären Veranstaltung zu werfen. Schließlich sind viele der Coesfelder Läufer und Läuferinnen in die Vorbereitung des Sparkassen-Marathons 2015 eingebunden. „Da schaut man doch bei jedem Lauf mit ganz anderen Augen auf Verpflegung, Streckensicherung oder Zeitnahme“, betonten die Helfer und Helferinnen.

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