Behindertensport: Mathias Mester siegt im Speerwerfen mit mehr als fünf Metern Vorsprung
Souverän zur WM-Krone

Coesfeld (fw). Während der neue Weltmeister noch in den Katakomben des Stadions in Lyon weilte, kannte der Jubel in Goxel keine Grenzen. Nüchtern gesehen ist es für Mathias Mester ein weiterer Weltmeister-Titel in seiner umfangreichen Sammlung – „aber dieser ist nach all den Verletzungsproblemen für ihn besonders wertvoll“, betonte Vater Rudolf am Montagabend. Kurz zuvor hatte „Matze“ bei der WM der Behindertensportler in Frankreich überlegen den Titel im Speerwerfen gewonnen.

Montag, 22.07.2013, 17:54 Uhr

Und wie! „Mit dieser Souveränität hätte ich auch nicht gerechnet“, gab Rudolf Mester ehrlich zu. Gleich im ersten Versuch warf Mathias Mester den Speer auf 39,59 Meter und setzte ein Zeichen für die Konkurrenz, die mit vielen Fehlversuchen zu kämpfen hatte. Bei beeindruckenden 41,26 Metern landete der Speer im zweiten Versuch – damit blieb der 26-Jährige nur 41 Zentimeter unter dem Europarekord, den er kurz zuvor in Leverkusen aufgestellt hatte. Auch danach ließ der Coesfelder im Trikot des 1. FC Kaiserslautern nichts anbrennen – sehr zur Freude seiner Trainerin Steffi Nerius schaffte er mit 40,53 Metern im dritten Durchgang einen weiteren Wurf über die 40-Meter-Marke.

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