Handball: Mit dem 25:22-Sieg bei Teutonia Riemke nähren die DJK/VBRS-Damen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt
Mit neuem Selbstvertrauen und härtestem Abwehrbeton

Coesfeld (fw). „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“, tönte es ausgelassen durch die Kabine. „Lauter geht es nicht mehr“, warb Tine Hekman um Verständnis dafür, dass bei der Phonzahl noch etwas Luft nach oben blieb. „Dafür sind die Mädels zu kaputt.“ Denn den so wichtigen 25:22-Auswärtserfolg bei Teutonia Riemke, mit dem die DJK/VBRS-Handballerinnen der Hoffnung auf den Klassenerhalt neue Nahrung geben, haben sich die Coesfelderinnen im wahrsten Sinne des Wortes hart erarbeitet.

Sonntag, 09.03.2014, 21:10 Uhr

Das Geheimnis der neuen Stärke liegt in der Deckung. Wo es im Saisonverlauf regelmäßig 35 oder mehr Einschläge gab, stoßen die Gegner plötzlich auf Abwehrbeton. 21 Gegentore gegen Hamm, jetzt 22 in Riemke – „jetzt kommen wir dahin, wie ich es mir vorgestellt habe“, lächelte die Trainerin zufrieden. „Wenn du hinten so wenige Tore kassierst, gewinnst du die Spiele.“

Und das gelang zum zweiten Mal in Folge, obwohl die DJK-VBRS auf Eva-Maria Hülsmann und Lea Hemker verzichten musste. „Elisa Backeshoff und Hannah Schöttler haben das in der Abwehrmitte richtig gut gemacht“, freute sich Tine Hekman über die Leistung des jungen Innenblocks. „Und Lisa Schwering kommt immer besser in Form.“ Nach ihrer Knieverletzung in der Hinserie wird die Torfrau nun zum entscheidenden Rückhalt im Kampf um den Klassenerhalt.

Gegen den Tabellensiebten, der plötzlich selbst im Abstiegskampf steckt, hatten die Coesfelderinnen das Geschehen über weite Strecken fest im Griff. 3:0 führten sie und ließen sich auch vom 3:3-Ausgleich nicht beirren. Nach 20 Minuten stand es 10:7 für die DJK-VBRS, zur Pause 12:9. „Wir standen ganz sicher in der 6:0-Deckung“, berichtete die Trainerin. „Wir haben geackert und dem Gegner kaum Lücken gelassen.“ Das habe zwar Kraft gekostet, sodass es nicht mit höchstem Tempo nach vorne ging. „Aber dann haben wir unsere Spielzüge durchgezogen.“

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die Coesfelderinnen zwei Treffer zum 14:9 nach und bauten den Vorsprung bis zur 48. Minute sogar auf 21:14 aus. „Dann war die Luft etwas raus, weil wir auch wenig gewechselt haben“, so die Trainerin. Bis sieben Minuten vor dem Ende verkürzte Riemke auf 22:18, aber in der Schlussphase hielt die DJK-VBRS mit aller Macht dagegen und brachte den 25:22-Sieg sicher ins Ziel. Ein feines Erfolgserlebnis und Ausdruck des neuen Selbstvertrauens, aber nur ein weiterer kleiner Schritt auf dem langen Weg zum Klassenerhalt. „Jetzt kommen drei Heimspiele in Folge“, blickte Tine Hekman voraus. „Die wollen wir alle gewinnen!“ 7 Teutonia Riemke – DJK Coesfeld-VBRS 22:25; Lisa Schwering und Maike Kreikenberg (im Tor), Magda Hemker (8), Elisa Backeshoff (5), Christin Wienecke (4), Christel Leufke (3), Steffi Gerdes (3), Bianca Siemering (1), Kerstin Böing (1), Britta Reckers, Hannah Schöttler, Kristin Pohlkötter.

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