Coesfeld
Mit Bestleistung zum Westfalentitel

Coesfeld. Henning Kröger wurde seiner Favoritenrolle bei den westfälischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Paderborn gerecht: Der Nachwuchsathlet der LG Coesfeld gewann mit übersprungener Bestleistung von 2,90 Metern den Westfalenmeistertitel im Stabhochsprung der Altersklasse M 14. „Nachdem er zunächst fast drei Wochen wegen Krankheit nicht trainiert hatte, sprang er sich in den Wettkampf und zeigte eine souveräne Leistung“, lautete das Fazit seines Stabhochsprung-Trainers Stefan Bolz.

Mittwoch, 07.03.2018, 18:30 Uhr

Coesfeld: Mit Bestleistung zum Westfalentitel
Ein starkes Quintett: (von links) Robin Simsch, Henning Kröger, Max Terbeck, Michel Rettig, Nicholas Schumacher. Foto: az

Für Hennings Trainingskollegen Max Terbeck verlief der Start in den Wettkampftag wortwörtlich nicht so gut. Nach einem Fehlstart war das 60-Meter-Rennen schon beendet, bevor es überhaupt angefangen hatte. Das sollte ihm über die 60 Meter Hürden nicht noch einmal passieren. Sein Trainer Matthias Bertels sprach ihm vor seinem Rennen noch einmal kräftig Mut zu. Das sollte helfen, denn nach einem guten Vorlauf, in dem er seine persönliche Bestleistung auf 9,22 Sekunden gesteigert hatte, unterbot er diese Zeit im Finale noch einmal um elf Hundertstelsekunden auf 9,11 Sekunden – damit freute er sich über einen sehr guten dritten Platz.

Auch die ein Jahr älteren Jungs der Altersklasse M 15 waren ebenfalls topfit an diesem Tag. Robin Simsch lief die 60 Meter mit neuer persönlicher Bestzeit in 7,92 Sekunden und verpasste damit nur knapp die Finalläufe. Nicholas Schumacher steigerte sich auf gute 8,12 Sekunden, und Michel Rettig lief in 8,10 Sekunden über die Ziellinie. Für ihn standen im Anschluss die 60 Meter Hürden auf dem Programm: Hier steigerte er sich in seinem Vorlauf auf 9,25 Sekunden, was die Qualifikation für das Finale bedeutete. Leider musste er den Finallauf absagen, da er sich zuvor im Hochsprung verletzt hatte.

Auch vier Mädchen der Altersklasse W 14 gingen in Paderborn an den Start. Johanna Rier erreichte über die 60 Meter die Finalläufe, und im Weitsprung gelang ihr im sechsten Versuch ein Satz auf 5,12 Meter. „Ich darf einfach nicht hinschauen, dann klappt es“, grinste ihr Trainer Matthias Bertels, der den Sprung seiner Athletin verpasst hatte. Er durfte sich mit ihr über einen sehr guten vierten Platz freuen. Johanna war glücklich, dass ihre Knie nicht schmerzten, weshalb sie in den vergangenen Wochen eher eingeschränkt trainiert hatte.

Zum Ende eines langen Wettkampftages ging sie mit ihren zwei Freundinnen Emma Bethke und Nele Dieker über die 60 Meter Hürden an den Start. Alle drei steigerten ihre persönlichen Bestleistungen – Johanna qualifizierte sich mit 10,06 Sekunden für die Finalläufe. Diese verpasste Nele nur knapp mit 10,28 und Emma lief gute 10,36 Sekunden.

Ein hochkonzentriertes Rennen über die 800-Meter-Distanz lief Ida Lefering. Nach vier Runden kam sie als dritte Läuferin über die Ziellinie. „Platz drei in einer Zeit von 2:23,27 Minuten, einfach klasse“, freute sich ihre Trainerin Sandra Bertels. „Gleich drei Sekunden ist sie unter ihrer bisherigen Bestleistung geblieben – wow!“

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