Coesfeld
Arbeitssieg dank starker Abwehr

Coesfeld. Nach guter Defensivleistung feierte die weibliche A-Jugend der DJK Coesfeld-VBRS im letzten Hinrundenspiel gegen den Wiedenbrücker TV einen 18:15-Sieg (11:8). Nach den zuletzt engen Spielen gegen Greven und Wettringen wollten die Handballerinnen unbedingt einen Sieg landen und gingen entsprechend motiviert zu Werke.

Mittwoch, 10.10.2018, 18:10 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.10.2018, 18:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 10.10.2018, 18:10 Uhr
Coesfeld: Arbeitssieg dank starker Abwehr
Alle Abwehrversuche der Gäste aus Wiedenbrück halfen nicht: Clara Puthen trug mit fünf Toren zum Sieg der weiblichen A-Jugend der DJK-VBRS bei. Foto: Frank Wittenberg

In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel (4:4). Nach der 10. Minute ließ die Treffsicherheit auf beiden Seiten deutlich nach, gleichzeitig stellten sich die Abwehrreihen gut auf die Angriffsaktionen ein. Besonders auch eingewechselte Spielerinnen fügten sich nahtlos in die Deckung ein und verliehen der DJK-Abwehr zusätzlich Stabilität. Wiedenbrück gelang eine zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung zum 4:7 (15.), doch die Coesfelder A-Jugend holte zum Gegenschlag aus: Zwei Treffer von Greta Gerdes waren der Startschuss zu einem 6:0-Lauf und zu einer 11:8-Halbzeitführung.

Den Start in den zweiten Durchgang verschliefen die Coesfelderinnen aber vollständig, warfen neun Minuten kein Tor und Wiedenbrück glich zum 11:11 (39.) aus. Erst jetzt schienen die Gastgeberinnen richtig wach zu werden. Durch besser vorbereitete Torwürfe, das Vermeiden einfacher Ballverluste nach eigener Balleroberung und durch das Anrühren von Abwehrbeton gab Coesfeld bis zum Schluss die Führung nicht mehr her. Das Tor zum 18:13 in der 56. Minute sorgte für die Vorentscheidung in diesem Oberligaspiel. Wiedenbrück betrieb in den verbleibenden Minuten nur noch Ergebniskosmetik.

„Heute war es einfach wichtig, zwei Punkte zu holen. Wir haben defensiv insgesamt sehr ordentlich gespielt, sehr wenige Tore zugelassen und Wiedenbrück durch drohendes Zeitspiel häufig zu nicht so gut vorbereiteten Würfen gezwungen“, erklärte Trainer Oliver Puthen. Im Angriff sei noch jede Menge Luft nach oben, und insbesondere das leichtfertige Vergeben von Chancen nach Balleroberung habe es seiner Mannschaft unnötig schwer gemacht.

Für die weibliche A-Jugend spielten und trafen: Jule Boemer (2), Maike Dieker (2), Greta Gerdes (5), Clara Puthen (5), Elisabeth Hericks (1), Judith Scholle, Lia Heijnk, Celin Heubrock, Sarah Hornhues, Jule Harwardt (1), Jenni Frangenberg (2), im Tor Verena Kreikenberg und Sophie Hamburger.

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