Coesfeld
Heißes Pokalspiel in Gronau

Coesfeld. Wer dieses Spiel auf die leichte Schulter nimmt, kriegt Ärger mit dem Chef höchstpersönlich. Engin Yavuzaslan ist da knallhart. „Mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei ist in Gronau nichts zu holen“, warnt der Trainer von DJK Coesfeld-VBRS seine Belegschaft und zitiert einen alten Kalauer, der immer wieder gern benutzt wird: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“ Da wären eigentlich fünf Euro fürs Phrasenschwein fällig – oder besser: ab in die Mannschaftskasse. Für die obligatorische Saisonabschlussfahrt in südliche Gefilde.

Mittwoch, 21.11.2018, 06:18 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.11.2018, 16:51 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 21.11.2018, 06:18 Uhr
Coesfeld: Heißes Pokalspiel in Gronau
Fußball im Köpfchen, aber auch mit ganz viel Kampf fordert Engin Yavuzaslan (links) beim Viertelfinalspiel in Gronau. Foto: Ulrich Hörnemann

Aber noch ist es nicht soweit. Am Donnerstagabend ist erst mal die Viertelfinal-Runde im Kreispokal terminiert. „Fortuna Gronau wird uns keinen Meter schenken“, sagt Yavuzaslan und denkt an die Rahmenbedingungen, „die Witterungsverhältnisse sind momentan nicht so toll, dann ist es ein Flutlichtspiele, da ist die Atmosphäre immer speziell.“

Deshalb prophezeit er „ein enges Match“ im Gronauer Sportpark. „Die Fortunen haben am Sonntag ihr Meisterschaftsspiel verloren und sind aktuell Tabellenfünfter in der Kreisliga A“, erzählt Engin Yavuzaslan, „doch die Klassenzugehörigkeit spielt im Pokal keine Rolle.“ Er weiß jetzt schon, dass seinem Team ein ganz heißer Kampf bevorsteht.

Die Coesfelder sind jedoch gut drauf. Siehe den 5:0-Sieg beim Rivalen TSG Dülmen. „Wir haben den Schalter umgelegt“, freut sich Yavuzaslan über die starke Reaktion seiner Schützlinge nach den beiden Niederlagen gegen Lippramsdorf (1:4) und Deuten (0:2).

Personell wird es einige Änderungen geben. Essad Terziqi (Adduktorenprobleme) und Dominic Steiner (Muskelfaserriss) fallen definitiv aus. Marius Borgert wird geschont, weil er in Dülmen wieder ein leichtes Ziehen im Oberschenkel gespürt hat. „Wer zuletzt auf der Bank saß, bekommt nun die Möglichkeit, sich zu präsentieren.“ Engin Yavuzaslan meint damit die jungen Spieler wie Luca Rensing oder Philip Schink.

„Das wird allerdings kein ruhiger Ausflug“, deutet er an, „wir müssen den Allerwertesten zusammenkneifen, Einsatz zeigen, dann können wir die Beine hochlegen und das lange Wochenende genießen.“ Ein Sieg in Gronau – und das Ticket fürs Halbfinale wäre gebucht. Das ist sein Ziel. 7 Anstoß: Donnerstag, 19 Uhr, Gronau, Sportpark, Rasen, Laubstiege 40

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