Coesfeld
Hellwach in den K.o.-Spielen

Coesfeld. Der Start machte Lust auf mehr. Mit einem 7:0-Auftaktsieg über den A-Ligisten ASV Ellewick setzte der Gastgeber DJK Coesfeld-VBRS gleich ein Ausrufezeichen. „Das war gut“, sagte Mario Worms, „doch in den nächsten beiden Spielen lief es nicht mehr ganz so toll.“ Da folgten zwei Unentschieden gegen TuS Velen (3:3) und SuS Legden (2:2).

Sonntag, 06.01.2019, 15:50 Uhr aktualisiert: 06.01.2019, 15:52 Uhr
Coesfeld: Hellwach in den K.o.-Spielen
Knipser und Vorbereiter: Aleksandar Temelkov ist viel zu schnell für seine Gegenspieler. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Nach der zweiten Partie bekam Engin Yavuzaslan einen Notruf seiner Tochter. Die Mama sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte sie ihrem Papa mit. Für ihn war das Turnier sofort beendet, er fuhr direkt nach Recklinghausen zurück.

Mario Worms übernahm fortan das Coaching und freute sich über die Leistungssteigerung in den K.o.-Spielen. Im Viertelfinale gegen den B-Ligisten SuS Hochmoor tat sich der Bezirksligist noch etwas schwer. Cedric Pollmeyer sorgte für die 1:0-Führung. Robin Schultewolter nutzte einen Strafstoß, den Timo Grabowsky verursacht hatte, zum 1:1-Ausgleich, ehe Worms selbst das alles entscheidende 2:1 erzielte.

Im Halbfinale trafen die Coesfelder auf den Klassen-Konkurrenten TSG Dülmen, den sie mit 5:2 schlugen. Lucca Rensing, Aleksandar Temelkov, Marius Borgert, Mario Worms und noch mal Temelkov waren für den hohen Erfolg verantwortlich.

Das Finale bescherte dem Turnier-Ausrichter ein Wiedersehen mit dem A-Kreisligisten TuS Velen. Gab es in der Vorrunde lediglich ein 3:3, feierte „unser Titelverteidiger“, wie Hallensprecher Dieter Koch immer wieder betonte, einen ungefährdeten 4:0-Sieg durch Tore von Cedric Pollmeyer, Marius Borgert, Timo Grabowsky und Andree Dörr.

Zu den Klängen von Helene Fischers Mega-Hit „Atemlos“ liefen die letzten Sekunden. Als dann der Schlusspfiff ertönte, jubelten die DJK-Spieler ausgelassen über den neuerlichen Triumph beim VR-Bank Westmünsterland-Cup, der ihnen 300 Euro Prämie in die Mannschaftskasse spülte. Engin Yavuzaslan hatte sich mittlerweile auch gemeldet. Ehefrau Yeliz ging es wieder besser. Sie wurde wieder nach Hause entlassen.

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