Coesfeld
Silber in der Dressur – Platz vier im Springen

Kreis Coesfeld (oet). Die Coesfelder Reiter waren nach dem Westfalentag beim K+K-Cup in Münster sehr zufrieden: Die Springreiter belegten Rang vier, die Dressurreiterinnen holten sogar Silber.

Freitag, 11.01.2019, 17:23 Uhr aktualisiert: 11.01.2019, 18:20 Uhr
Coesfeld: Silber in der Dressur – Platz vier im Springen
Null-Fehler-Ritt beim Westfalentag: Greta Reinacher auf Cilius R. Foto: Johannes Oetz

Das nennt man wohl eine tolle Steigerung: Nachdem die beiden Mannschaften des Kreisreiterverbandes Coesfeld im vergangenen Jahr den Einzug ins Finale der fünf besten Mannschaften noch verpasst hatten, waren sie in diesem Jahr beide noch dabei, als am Abend die Entscheidungen beim Westfalentag fielen. Am Ende wurde die Spring-Equipe Vierter, die Dressur-Mannschaft landete sogar auf Rang zwei.

Dabei hätten die Amazonen Claire-Louise Averkorn mit Condio B (RV Appelhülsen), Leonie Rengshausen mit Samurai Rock (RV Lützow Selm-Bork-Olfen) und Kira-Laura Soddemann mit Chippolino (RV Coesfeld-Lette) noch mehr erreichen können, wie Mannschaftsführerin Marlies Brinkmann berichtete. „Wir sind nur hauchdünn von den Steinfurtern geschlagen worden. Sie lagen nur einen halben Prozentpunkt vor uns.“

Schon vor dem Wettkampf hatte Marlies Brinkmann ein gutes Gefühl gehabt: „Wir hatten richtig gute Reiterinnen dabei, deren Pferde im Moment gut in Schuss sind. Die Truppe war hochmotiviert und hatte viel Spaß.“

In der Qualifikation überzeugte besonders Claire-Louise Averkorn. Die 23 Jahre alte Sportsoldatin wurde mit 71,91 Prozentpunkten Zweite. Ihre Teamkollegin Leonie Rengshausen kam auf Rang acht (68,67). Diese beiden vertraten später im Finale auch die Coesfelder Farben. Während Leonie Rengshausen in der Pflichtaufgabe den vierten Platz ergatterte (67,75), begeisterte die Reiterin des RV Appelhülsen mit ihrer Kür das fachkundige Publikum. 74,35 Prozentpunkte und Platz eins waren der verdiente Lohn.

Bei den Springreitern aus dem Kreis Coesfeld lief es zwar nicht so gut wie bei den Dressur-Damen, aber deutlich besser als im Vorjahr. Mit dem vierten Platz konnte das Quartett von Mannschaftsführer Klaus Reinacher sehr zufrieden sein. Greta Reinacher vom RV Osterwick kam auf Cilius R ohne Abwurf durch den Parcours. Ihr Bruder Julius Reinacher beendete seinen Ritt auf Contagio 2 mit vier Fehlerpunkten. Vom ZRFV Appelhülsen verstärkte Michael Hagemann die Vertretung. Auf Miss Balou blieb er im Finale fehlerfrei. Vier Strafpunkte standen für Alina-Noel Potthoff auf der Anzeigetafel. Die Amazone des ZRFV Bösensell hatte Cashmir´s kleiner Prinz gesattelt.

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