Coesfeld
Nur keine Hektik: Souverän zum nächsten Sieg

Coesfeld (fw). Gut 20 Minuten standen noch auf der Uhr, als die Gäste ihr Heil in einer extrem offensiven Deckung suchten. Weit rückten die Damen des PSV Recklinghausen II heraus, versuchten das Spiel der DJK/VBRS-Handballerinnen schon weit vor dem eigenen Kreis zu stören. Das kann einen Gegner verunsichern – nicht aber die Coesfelderinnen an diesem Abend. „Wir haben keine Hektik aufkommen lassen und es souverän ausgespielt“, durfte Dirk Haverkämper auf der Bank gelassen bleiben. Es läuft eben: Der 35:27-Sieg war bereits das siebte Spiel in Serie ohne Niederlage bei nunmehr 13:1 Punkten - Respekt!

Sonntag, 03.02.2019, 17:17 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 09:26 Uhr
Coesfeld: Nur keine Hektik: Souverän zum nächsten Sieg
Nichts hält sie auf: Lea-Sophie Schneider und die DJK/VBRS-Damen setzten ihre Erfolgsserie auch gegen den PSV Recklinghausen II fort. Foto: Frank Wittenberg

Gegen den Aufsteiger schien schnell alles nach Plan zu laufen. 4:1 lagen die DJK-Damen nach fünf Minuten vorne, dann aber fehlte die Konzentration und die Gäste drehten ihrerseits die Partie zum 6:8 (15.). „Wir haben einige Male geschlafen“, stellte der Trainer vor allem wegen mehrerer Tore fest, die sein Team nach einem schnell ausgeführten Anwurf des PSV binnen weniger Sekunden kassierten. „Insgesamt haben wir besonders in der ersten Halbzeit zu viele leichte Gegentore bekommen.“

Immerhin: Auf die Offensive war an diesem Tag Verlass. Ballverluste der Gäste bestraften die Coesfelderinnen regelmäßig mit Tempogegenstößen, und auch aus dem gebundenen Angriff heraus fanden sie immer wieder die Lücken. Über 11:9 (21.) und 15:12 (25.) brachten sie eine 17:14-Führung in die Kabine.

Die bauten die DJK-Damen nach der Pause schnell auf 24:18 aus (37.). Recklinghausen zog die Auszeit, probierte es im Anschluss mit der extrem offensiven Abwehrvariante, aber die Coesfelderinnen blieben restlos cool. Ein paar Traineranweisungen von außen reichten, um das Geschehen jederzeit im Griff zu behalten. „Die Mannschaft ist ruhig geblieben und immer wieder eingelaufen“, lobte Haverkämper sein Personal, das die Lücken mit guter Laufarbeit nutzte. Über 27:21 (44.) setzten sich die Gastgeberinnen auf 32:24 (55.) ab.

Christin Wienecke vollendete einen Tempogegenstoß zum 35:27-Endstand und setzte den Schlusspunkt unter einen erneut sehr ordentlichen und obendrein erfolgreichen Auftritt. „35 Tore sind okay, auch kräftemäßig waren wir gut dabei“, zeigte sich der Trainer zufrieden. „Wir konnten jederzeit noch eine Schippe drauflegen.“ Das gibt weiteres Selbstvertrauen vor dem Spitzenspiel am kommenden Samstag (9. 2.): Im Klassiker bei Westfalia Kinderhaus soll die feine Serie fortgesetzt werden – was den DJK/VBRS-Damen in dieser Verfassung absolut zuzutrauen ist. 7 DJK Coesfeld-VBRS – PSV Recklinghausen II 35:27; Maike Kreikenberg und Jule Bömer (im Tor), Christel Daldrup (7), Franziska Wilde (6), Steffi Lappe (5), Maike Dieker (5/3), Lea Hemker (4), Magda Hemker (4), Britta Reckers (2), Lea-Sophie Schneider (1), Christin Wienecke (1), Kerstin Böing, Juliana Hüls.

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