Coesfeld
Selbstbewusst zum Titelanwärter

Coesfeld. Die Stimmung ist prima, der Trend hervorragend und die Vorfreude groß – beste Voraussetzungen also für ein einen weiteren Klassiker, ein Topspiel, ein kleines Derby in der Handball-Verbandsliga. „Wir wollen unseren Lauf fortsetzen“, gibt sich Dirk Haverkämper nach zuletzt sieben Spielen ohne Niederlage selbstbewusst. Die gute Form der DJK/VBRS-Damen soll auch den Titelanwärter Westfalia Kinderhaus heute vor Probleme stellen.

Freitag, 08.02.2019, 16:43 Uhr aktualisiert: 09.02.2019, 08:46 Uhr
Coesfeld: Selbstbewusst zum Titelanwärter
Nur schwer zu bremsen waren Britta Reckers und die DJK/VBRS-Damen in den vergangenen Wochen. Heute treffen die Coesfelderinnen auf die Spitzenmannschaft Westfalia Kinderhaus. Foto: Frank Wittenberg

In der Hinrunde haben die Coesfelderinnen in eigener Halle mit 23:27 verloren, obwohl sie 55 Minuten lang auf Augenhöhe waren. Aber eine Schwächephase rund um die 40. Minute mit vier Gegentoren in Folge entschied diese Partie – „das sollte uns in Kinderhaus nicht passieren“, betont der Trainer, der allerdings aktuell auf eine Mannschaft in einer ganz anderen Verfassung vertrauen darf. Denn im September hatten die DJK-Damen schon zwei Niederlagen in den Trikots und waren nicht gerade mit übermäßigem Selbstvertrauen aufgelaufen.

Die Situation ist ähnlich wie vor dem Duell bei Vorwärts Wettringen vor zwei Wochen: „Der Druck liegt beim Gegner.“ Denn die Westfalia-Damen sind nicht wirklich überragend in das neue Jahr gestartet, haben nach dem 26:26-Remis daheim gegen die HSG Schwerte/Westhofen zuletzt eine Tor-Magerkost hingelegt und ein 15:15-Unentschieden bei Borussia Dortmund III erreicht. „Kinderhaus muss schon gewinnen, sonst könnte es schwer werden nach ganz oben“, sagt Haverkämper mit Blick auf die Konkurrenz mit TuRa Halden-Herbeck und VfL Brambauer, die ihre Aufgaben zuletzt gelöst hat und aktuell einen Punkt vor Kinderhaus die Tabelle anführt.

Und die Coesfelderinnen? Die könnten mit einem Auswärtssieg den Rückstand auf Westfalia Kinderhaus auf einen Zähler verkürzen. Eine hohe Hürde ist der Gegner, aber gewiss nicht unschlagbar. „Wir spielen zurzeit einen guten Handball, damit wollen wir weitermachen“, kündigt der Trainer an, der allerdings nicht ganz frei von Personalsorgen ist. Denn Christel Daldrup steht heute nicht zur Verfügung, auch die gesundheitlich angeschlagene Kerstin Böing wird wohl passen müssen. Dafür kehrt Elisa Backeshoff in den Kader zurück. Und auch die beiden Youngster Jule Bömer und Maike Dieker werden mitfahren, denen Dirk Haverkämper voll vertraut: „Zuletzt gegen den PSV Recklinghausen II haben sie es ja sehr gut gemacht.“ 7 Anwurf: heute, 17 Uhr, Bezirkssportstätten SZK Halle I, von Humboldt-Straße 2 in Münster-Kinderhaus.

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