Coesfeld
DJK/VBRS-Damen knacken die magische 40

Coesfeld (fw). Die letzte Bude, diese magische Nummer 40, sollte unbedingt noch her. Gesagt, getan: Franziska Wilde netzte mit dem letzten Wurf der Partie tatsächlich ein und setzte den Schlusspunkt unter ein Torfestival, das den Zuschauern gute Unterhaltung bot, den Trainer freilich nicht immer vor Begeisterung hüpfen ließ. „32 Gegentore sind natürlich zu viel“, räumte Dirk Haverkämper nach dem deutlichen Sieg seiner DJK/VBRS-Handballerinnen gegen den TuS Bommern ein. „Aber 40 zu werfen, das ist ein Wort.“

Sonntag, 17.02.2019, 19:24 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 09:26 Uhr
Coesfeld: DJK/VBRS-Damen knacken die magische 40
Ein Dutzend Treffer: Magda Hemker war von den Gästen des TuS Bommern nie zu stoppen – und sie nutzte die Räume konsequent. Foto: Frank Wittenberg

Zumal die Coesfelderinnen eine Woche zuvor bei Westfalia Kinderhaus an ihrer mangelhaften Chancenverwertung gescheitert waren. Daran hatten sie gearbeitet unter der Woche – „und das hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt“, stellte der Trainer fest. Die 19 Tore, die sein Team in der Hinrunde beim Remis in Bommern erzielt hatte, standen diesmal schon nach 25 Minuten auf dem Zettel.

Dennoch: Die DJK/VBRS-Damen taten sich zunächst schwer gegen das Schlusslicht. „Wir sind gegen einen hochmotivierten Gegner nicht gut reingekommen“, erklärte Haverkämper, der einen 3:5- und 5:7-Rückstand notieren musste. Bis zum 12:11 in der 19. Minute ging es eng zu, dann endlich setzte sich der Favorit mit vier Treffern binnen nur zwei Minuten auf 16:11 ab. „In der Abwehr hatten wir nicht immer den Zugriff“, gab der Trainer zu. „Dafür haben wir vorne sehr gut kombiniert und mit viel Tempo gespielt.“ Beim 21:14 zur Pause war die Vorentscheidung bereits gefallen.

Mit der Schlagzahl im Angriff ging es munter weiter, so dass nach 46 Minuten beim 32:22 eine Zehn-Tore-Führung herausgespielt war. An der Stelle aber möchte der Trainer den Hebel noch ansetzen. „Die Mannschaft muss noch lernen, selbst dann nicht zufrieden zu sein“, hätte Haverkämper gerne auf den Schlendrian verzichtet, der sich ein wenig einschlich und dazu führte, dass Bommern in der 55. Minute auf 34:29 verkürzte.

Dann trafen die Coesfelderinnen wieder konsequenter und sorgten in den letzten Sekunden für den 40:32-Endstand. Gleich ein Dutzend Treffer davon erzielte Magda Hemker, die sich ein Sonderlob des Trainers abholen durfte. „Sie war vom Gegner nie in den Griff zu bekommen“, lächelte er. „Und das hat sie auch sehr stark ausgenutzt.“ 7 DJK Coesfeld-VBRS – TuS Bommern 40:32; Jule Bömer und Steffi Gevers (im Tor), Magda Hemker (12/2), Franziska Wilde (5), Kerstin Böing (5), Britta Reckers (4), Steffi Lappe (4), Christel Daldrup (2), Juliana Hüls (2), Lea Hemker (2), Lea-Sophie Schneider (2), Christian Wienecke (1), Maike Dieker (1), Elisa Backeshoff.

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