Coesfeld
Im Laufschritt über die Klippen

Coesfeld. Mit einer kleinen, aber äußerst erfolgreichen Besetzung fuhren die Läufer und Läuferinnen aus Coesfeld sowie Billerbeck nach Ibbenbüren und versetzten sich und andere in Staunen.

Donnerstag, 04.04.2019, 14:33 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 11:42 Uhr
Coesfeld: Im Laufschritt über die Klippen
Gruppenbild des Coesfelder und Billerbecker Teams kurz vorm Start. Foto: az

Moritz Althoff nahm als Neuling die 12,4 km mit 240 Höhenmetern ins Visier und blieb, gestählt durch Teutolauf und Training am Coesfelder Berg, nur eine Woche nach seinem ersten Halbmarathon in Duisburg mit 59:40 Minuten unter einer Stunde. Er finishte als 30. Läufer von fast 600 Teilnehmern auf der kurzen Distanz und verpasste als Vierter seiner Altersklasse nur knapp das Treppchen. Dennoch war er mit seiner Zeit von 59:40 Minuten mehr als zufrieden! „Der ist so locker ins Ziel gelaufen, da war noch Luft nach oben“, kommentierte Fachfrau Lisa Fels. Sie war es auch, die ihre Tochter als erste Frau ins Ziel fliegen sah. Und damit nicht genug: Anika Fels, Neuling in Ibbenbüren, kam, sah und siegte in 1:46:29 Stunden über 24,7 km. Streckenrekord! Ihr Bruder Sven, der als Dritter seiner Altersklasse auch aufs Podium durfte, wurde 28. von 635 Finishern in 1:52:55 Stunden.

Vater Hubert Fels war der Schnellste der mitgereisten „Senioren“. Auch er kannte diese Strecke noch nicht und schwärmte von den anspruchsvollen Steigungen, den netten Streckenposten und natürlich den obligatorischen Nussecken. 2:11:51 Stunden benötigte er und wartete schon im Ziel auf Michael Wieskus (2:14:19 Stunden), der rund drei Minuten nach ihm eintraf.

Joachim Engels erreichte nach weiteren drei Minuten das Ziel, ebenfalls als Debütant. Harle-Runner Thomas Pier outete sich als Genussläufer und schritt gutgelaunt nach 2:24 Stunden über die Ziellinie, gefolgt von Klaus Mann (2:26 Stunden). Agnes Schulze Bisping hatte Pech, nach vielen erfolgreichen Läufen auf dieser Strecke brachte sie eine Baumwurzel ins Stolpern, so dass sie sich das Knie lädierte.

Nach dem Rennen waren alle zufrieden und überglücklich, dass sie sich durch wecker-gesteuertes Anmelden einen der begehrten 1300 Startplätze ergattert hatten. Denn der Klippenlauf war in nur 75 Minuten komplett ausverkauft. Wer dort schon mal gelaufen ist, weiß auch, warum das so ist.

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