Coesfeld
Einstimmiges Votum für Westphal

Kreis Coesfeld. „Dass ein Schiedsrichter keine Gegenstimme bekommt, ist durchaus ungewöhnlich“, kommentierte Gundolf Walaschewski, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), die Wiederwahl von Willy Westphal zum alten und neuen Vorsitzenden des Kreises Ahaus/Coesfeld mit einem Augenzwinkern. Im Rahmen des Kreistages, der zum wiederholten Mal im Hotel „Hermanns Höhe“ in Legden durchgeführt wurde, erhielt das Vereinsmitglied von GW Nottuln durch die 79 Delegierten einstimmig das Vertrauen. Westphal, der im Sendener Ortsteil Bösensell wohnt, bekleidet das Amt bereits seit sechs Jahren und versprach, „dass der Kreis auch weiter Dienstleistungen für die Vereine betreiben und ein guter Partner sein wird.“

Dienstag, 09.04.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 11:50 Uhr
Coesfeld: Einstimmiges Votum für Westphal
Der Vorstand des FLVW-Kreises Ahaus/Coesfeld: (von links) Horst Dastig, Paulo Goncalves, Willy Westphal, Christel Behmenburg, Ingo Röschenkemper und Bernd Dönnewald. Foto: mast

Einstimmig wurde Horst Dastig (Coesfeld/Vorsitzender des Kreis-Fußballausschusses), Ingo Röschenkemper (Osterwick/Vorsitzender des Leichtathletikausschusses) und Bernd Dönnewald (Coesfeld/Kreiskassierer) auch für die nächsten drei Jahre das Vertrauen geschenkt. Dönnewald kündigte allerdings bereits an, dass es für ihn die achte und letzte Periode sein wird. Das neu im Vorstand eingeführte Amt der Ausschussvorsitzenden für Kreis- und Vereinsentwicklung bekleidet Christel Behmenburg (Seppenrade).

Eine Veränderung hat es an der Spitze des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses gegeben. Für Christoph Hanck (Holtwick), der sechs Jahre für die Unparteiischen verantwortlich war, wurde Paulo Goncalves (Stadtlohn) gewählt. Hanck hatte sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden, nicht zum dritten Mal kandidieren zu wollen und möchte sich in Zukunft verstärkt dem Radsport widmen. „Wir werden dich als Menschen und Freund vermissen“, sagte Westphal bei der Verabschiedung. Nachfolger Paulo Goncalves gehört der Schiedsrichter-Gilde erst seit fünf Jahren an und darf Partien bis zur Bezirksliga leiten. „Der Job wird nicht langweilig. Soviel habe ich bereits jetzt erfahren dürfen“, sagte das Vereinsmitglied von Eintracht Stadtlohn.

Der Vorsitzende des Kreissportgerichtes – die Rechtsinstanz ist in Zukunft sowohl für den Jugend- als auch Senioren-Bereich zuständig – heißt unverändert Berni Langener (Rorup). Als Beisitzer fungieren Willi Bösing (Epe), Anke Holtkamp (Wessum), Bernhard Mathmann (Legden), Johannes Bockey (Dülmen) und Norbert Sicking (Wüllen). In der Bezirksspruchkammer sitzt unverändert Michael Schley (Stadtlohn). Für Hans-Joachim Meincke (Dülmen) wurde als weiteres Mitglied Georg Tenvorde (Lüdinghausen) gewählt.

FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski wollte auf die Entwicklung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bewusst nicht Stellung nehmen, „denn hier und heute geht um die Basis und damit um die Vereine.“ Er stellte sehr ausführlich und anschaulich die Zusammenarbeit zwischen einem Kreis und Verein dar: „Die Kreise werden als glaub- und vertrauenswürdig angesehen. Die dortigen Funktionsträger stehen viel direkter unter der Aufsicht der Klubs, als dies auf den höheren Ebenen der Fall ist.“ Das Gremium Ahaus/Coesfeld bezeichnete Walaschewski als „innovationsfähig und innovationsbereit“.

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