Coesfeld
Zwei Medaillen im Gepäck

Coesfeld. 16 LG-lerInnen haben den Vivawest-(Halb-)Marathon in Angriff genommen und alle sind zufrieden ins Ziel gekommen, zwei sogar sehr zufrieden: Denn für Sven Fels über die Halbdistanz und Anika Fels über die lange Strecke sprang eine Bronzemedaille heraus.

Donnerstag, 23.05.2019, 17:46 Uhr
Coesfeld: Zwei Medaillen im Gepäck
Gut gemacht: Die Gruppe der LG Coesfeld wusste beim Vivawest-Marathon zu überzeugen. Hinten von links: Anke Schulz, Moritz Althoff, Frank Evers, Michael Wieskus, Beate Growe, Klaus Hörnemann, Stefanie Wulfert, Ann-Kathrin Dix, Carolin Langer und Jutta Kröger; unten von links: Anika Fels, Ralf Borgert, Sven Fels, Michael Kolm und Manfred Eissing; liegend: Simone Holters. Foto: az

Eine bunte Truppe von unter 20 bis über 55 Jahren reiste gemeinsam in den Pott, um „auf Schalke“ zu parken und mit der Straßenbahn zum Start zu fahren. Die Logistik ist beim Vivawest-Marathon immer super: kein Parkplatz-Stress, kurze Wege, schnelle Anmeldung und eine traumhafte Strecken- und Zielverpflegung, das alles macht diesen Lauf sehr attraktiv. Aber auch die Szenerie der Industriekultur von Gelsenkirchen, Essen, Gladbeck und Bottrop sorgt für gute Laune beim Lauf und nicht zuletzt die vielen Zuschauer, die unermüdlich anfeuern. Da sitzen „Ruhries“ in Unterhemd am Straßenrand und hauen mit Schneebesen auf Kochtöpfe, um anzufeuern.

Heiß wurde den Läufern aber auch körperlich, denn die Strecke ist immer wieder wellig, so dass die vielen Duschen und Rasensprenger an der Strecke dankend angenommen wurden. Unter diesen Umständen neue Rekorde zu laufen, war sehr schwer. Und dennoch gelang dies einigen: Moritz Althoff startete als Nachgemeldeter aus dem letzten Startblock und schaffte es dennoch, fast alle anderen Halbmarathonis aus Coesfeld in 1:35 Stunden zu überholen. Nur seinen Vater Michael Wieskus (1:46 Stunden) und Frank Evers (1:46 Stunden) erreichte er nicht mehr.

Bei Familie Fels war das umgekehrt. Sven war direkt vor seiner Mutter Lisa (2:15 Stunden) auf der Strecke und lief seinen Lauf. Konstant und flott, wie man ihn kennt, erreichte er nach 1:19 Stunden das Ziel als Dritter von fast 4000 Halbdistanzlern. So kam er seinen LG-Kameraden und seinen Billerbecker Lauffreunden, neben Mutter Lisa auch noch Bernhard Hesper (2:15 Stunden), schon wieder ausgeruht wirkend entgegen.

Sie mussten nicht lange warten, um die eine Stunde eher gestartete Volldistanzlerin Anika erschöpft, aber glücklich abzuklatschen. Ihr persönliches Zeitziel hatte Anika zwar wegen Wärme und Höhenmetern nicht umsetzen können, aber als drittschnellste Frau durfte sie zusammen mit Sven den Geschmack von Bronze testen.

Während Vater Hubert Fels wie immer „gemütlich“ in unter vier Stunden die Volldistanz lief (3:56 Stunden) und im Ziel wenig angestrengt wirkte, taten dies die „Allrounder“ der LG auf der halben Strecke ebenfalls in unter zwei Stunden: Ralf Borgert (1:49 Stunden), Manfred Eissing (1:51 Stunden), Michael Kolm (1:54 Stunden) und Anke Schulz (1:58 Stunden). Auch Simone Holters (1:58 Stunden) kam zufrieden ins Ziel.

Von Jutta Kröger, Stefanie Wulfert und Beate Growe flankiert überquerte Klaus Hörnemann als „Wiederholungstäter-Quartett“ in 2:15 Stunden die Ziellinie. Wenige Minuten später erreichten auch die zwei Vivawest-Neulinge Ann-Kathrin Dix und Carolin Langer das Ziel, um dort mit den anderen, laut Veranstalter insgesamt 9000 Aktiven bei bester Verpflegung in der Sonne zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen.

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