Coesfeld
Mit neuen Gesichtern und alter Stärke

Coesfeld. Die Abschiedstränchen waren noch nicht ganz getrocknet, als die Handballerinnen der DJK Coesfeld-VBRS den Nachschlag bekamen – zwei Spiele mehr in der Aufstiegrelegation zur Oberliga. Zwei Spiele, die nach tollem Handball gegen LIT Tribe Germania jeweils mit 28:32 verloren gingen, aber eben auch zwei weitere Auftritte eines Teams, das eng zueinander steht. Das, hofft Trainer Dirk Haverkämper, wird auch in der neuen Saison nicht anders sein, auch wenn sich das Gesicht der Mannschaft deutlich verändern wird.

Dienstag, 11.06.2019, 08:30 Uhr aktualisiert: 11.06.2019, 09:00 Uhr
Coesfeld: Mit neuen Gesichtern und alter Stärke
Der Nachwuchs drängt nach vorne: Maike Dieker rückt fest in den Kader der ersten Mannschaft. Foto: az

Fünf verdiente Spielerinnen stehen nicht mehr zur Verfügung: Christin Wienecke beendet ihre Karriere, Elisa Backeshoff zieht es studienbedingt nach Essen, darüber hinaus kehren Kerstin Böing, Franziska Wilde und Steffi Gevers zu ihrem Stammverein SuS Stadtlohn in die Kreisliga zurück. Einige bekannte und neue Kräfte rücken nach. „Maike Dieker und Jule Bömer gehören künftig fest unserem Kader an“, kündigt Haverkämper an. Beide dürften noch in der A-Jugend spielen, sollen aber ihr Augenmerk auf die Verbandsliga-Damen richten. „Genau das ist ja der Weg, den wir gehen wollen“, betont der Trainer. Im Laufe der Spielzeit sollen dann weitere A-Jugendliche Erfahrungen sammeln, durch regelmäßiges Training und immer mal wieder Spielzeit bei den Damen.

Zwei externe Neuzugänge sind ebenfalls fix: Diana Waning (Kreis) und Melanie Moersig (Rückraum) kommen vom Bezirksliga-Dritten DHG Ammeloe/Ellewick und wagen den Sprung in die Verbandsliga. „Wir haben noch weitere Überlegungen“, erklärt Haverkämper, dessen Ziel ist, wieder mit einem vollen Kader von 14 Spielerinnen in die neue Saison zu starten.

In der wollen sie wieder eine gute Rolle spielen. So wie in der abgelaufenen Spielzeit, in der sie trotz des misslungenen Starts viele spektakuläre Partien abgeliefert haben. „Die Mannschaft ist nicht eingebrochen“, hatte der Trainer auch nach den 3:9 Zählern zum Auftakt immer volles Vertrauen in sein Personal. „Es war mir immer klar, dass es für uns wieder in die andere Richtung gehen kann.“ Auf diese Art und Weise sei es allerdings außergewöhnlich gewesen, gibt er zu - 27:5 Punkte lautet die restliche Bilanz, das ist beinahe meisterlich.

Den zweiten Platz haben sie am letzten Spieltag noch dem Münsterland-Rivalen Vorwärts Wettringen weggeschnappt und klopften somit nur zwei Jahre nach dem Abstieg schon wieder an der Tür zur Oberliga. Ob sie angesichts der Abgänge in der kommenden Verbandsliga-Saison erneut so weit oben mitmischen können, wird sich zeigen. Dirk Haverkämper ist jedenfalls fest davon überzeugt, die positive Entwicklung fortsetzen zu können. „Wir stecken sicherlich in einem Umbruch“, sagt er. „Aber wir haben weiter eine gute Mannschaft.“ Denn die Mischung stimmt: Wenn am 25. Juni die Vorbereitung auf die neue Spielzeit beginnt, dürfen sich die Youngster und Neuzugänge weiter auf so erfahrene Kräfte wie Steffi Lappe, Christel Daldrup, Magda Hemker oder Britta Reckers verlassen.

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