Radsport: Marco Hüwe bei Cross-Serie erfolgreich
Mit den letzten Körnern noch auf das Podium

Coesfeld. Er kann’s nicht lassen. Während seine Vereinskollegen längst die Füße hochlegen, ist Marco Hüwe noch voll im Wettkampfmodus. Der Dauerbrenner des RSV Coesfeld hat an die Sommersaison gleich noch die komplette NRW-Serie im Radcross drangehängt. Jetzt ist aber auch damit endlich Schluss. „Die Luft ist raus“, bestätigt Hüwe trotz Platz zwei. „Ich konnte zwar eine gute Form in den Winter retten, aber eine echte Vorbereitung auf die fünf Rennen war zeitlich nicht mehr drin.“

Samstag, 28.12.2019, 08:54 Uhr aktualisiert: 28.12.2019, 09:00 Uhr
Radsport: Marco Hüwe bei Cross-Serie erfolgreich: Mit den letzten Körnern noch auf das Podium
Marco Hüwe tritt in die Pedale: Nach einer kräftezehrenden Cross-Serie freute er sich über den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Foto: az

Den kräftezehrenden Verlauf der Rennserie spiegeln auch die Ergebnisse wider. Nach zwei zweiten Plätzen in Dorsten und Emsdetten hatte Hüwe sogar die Führung in der Gesamtwertung der Mastersklasse übernehmen können. In Euskirchen dann der Schreckmoment: Nach einem Plattfuß am Vorderrad eilen die Konkurrenten davon, für eine Rückkehr in die Spitzengruppe fehlt die Spritzigkeit. Zu allem Überfluss fehlen die verschossenen Körner auch in der Folgewoche. Zwar liegt dem Mountainbiker der anspruchsvolle Kurs in Hürth bei Köln, aber die schweren Beine tragen ihn „nur noch“ zu Platz vier.

„Im Finale habe ich dann alles rausgehauen und bin gleich am Start auf Attacke gefahren“, berichtet Hüwe vom letzten Lauf in Pulheim. Und die Rechnung geht auf: Zwar kann er das hohe Tempo nach zwei kleineren Fahrfehlern nicht bis zum Schluss halten, sichert sich mit der Taktik aber Rang drei in der Tageswertung und besteigt mit Platz zwei auch in der Gesamtwertung das Podium.

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