Handball: DJK-VBRS setzt die Zusammenarbeit mit dem Trainer fort
Es passt zusammen mit Holz

Coesfeld. Wirklich gezweifelt hat er nicht, auch als es zu Saisonbeginn so gar nicht laufen wollte. „Natürlich hinterfragt man sich als Trainer, aber es gibt ja Gründe für den schwierigen Start“, erklärt er. Sven Holz ist geduldig geblieben, hat mit seiner Mannschaft weitergearbeitet und zuletzt wieder den Kurs nach oben eingeschlagen – genau den wollen sie weiterhin gemeinsam fortsetzen, denn der 39-Jährige wird auch in der kommenden Saison für die Bezirksliga-Handballer der DJK Coesfeld-VBRS verantwortlich sein.

Freitag, 24.01.2020, 10:49 Uhr
Handball: DJK-VBRS setzt die Zusammenarbeit mit dem Trainer fort: Es passt zusammen mit Holz
Sven Holz bleibt eine weitere Saison Trainer der DJK-VBRS. Foto: az

Das Gespräch mit Thomas Bücking verlief unkompliziert. „Es funktioniert, auch die Spieler sind mit der Zusammenarbeit sehr gut zufrieden“, berichtet der Handball-Abteilungsleiter. „Also sehen wir überhaupt keinen Bedarf, irgendwelche Veränderungen durchzuführen.“ Das sieht Sven Holz ähnlich – zumal ihn sehr freut, dass auch das Votum aus der Mannschaft, dass sich Bücking eingeholt habe, sehr positiv gewesen sei.

Das beruht auf Gegenseitigkeit, denn auch Holz fühlt sich in Coesfeld sehr wohl. Im Januar 2018 hat der Borghorster die Mannschaft übernommen, im Abstiegskampf der Landesliga. Der Klassenerhalt war nicht mehr zu schaffen, dann aber folgte eine sehr gute Spielzeit in der Bezirksliga mit Rang fünf in einer dicht besetzten Spitzengruppe. „Ein paar Anfragen anderer Vereine gab es“, sagt Sven Holz, der im „echten Leben“ bei der Bezirksregierung mit Sitz in Coesfeld tätig ist und daheim die Rückendeckung seiner Frau Julia sowie der Kinder Pia (4) und Jan (2) genießt. „Aber es war klar, dass die DJK mein erster Ansprechpartner sein wird.“

Der Trainer macht kein Geheimnis daraus, dass sie sich mehr als den aktuellen neunten Platz vorgestellt haben. „Aber wir hatten einfach diese Ausfälle von Schlüsselspielern“, verweist er auf den Abgang von Tim Püttmann zu den Fußballern sowie die Verletzungen von Till Schöttler und Nino Adler. Die Neuzugänge wie Fabian Rotermund und David Bischoff oder Rückkehrer Julian Kloster sowie junge Spieler wie der erst 17-jährige Vincent Lukas hätten das auffangen müssen – „und ihnen muss man einfach zugestehen, dass da auch Fehler passieren dürfen.“

Der Trend zeigt wieder nach oben. Drei Siege in Folge haben die Eintrachtler eingefahren und auf die Pflichtsiege gegen die Kellerkinder TB Burgsteinfurt und TV Borghorst zuletzt ein spektakuläres 30:29 gegen Sparta Münster folgen lassen. „Die Deckung steht meistens gut, da haben wir uns schnell wieder stabilisiert“, bilanziert der Trainer. In der Offensive sei noch Luft nach oben, aber auch das werde von Woche zu Woche besser. In vier Spielen in der Hinserie mussten sie mit weniger als 20 eigenen Treffern vorlieb nehmen – das soll der Vergangenheit angehören, auch wenn sie zum Rückrundenauftakt am morgigen Samstag daheim gegen den Tabellenvierten SC Everswinkel und eine Woche später beim Spitzenreiter SW Havixbeck vor sehr schweren Aufgaben stehen.

Wohin die Reise in dieser Saison noch gehen kann? „Wir wollen eine ähnlich gute Rückrunde wie 2019 spielen“, gibt Holz das Ziel aus. „Auf jeden Fall werden wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Was dann in der kommenden Spielzeit passiert, muss sich zeigen, denn im Sommer wird es möglicherweise einen Umbruch geben. „Es zeichnet sich ab, dass der ein oder andere Spieler aufhört“, erklärt der Trainer. Eine Aufgabe, die es erneut sehr interessant mache.

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