Handball: Heute Heimspiel gegen die HSG Hohenlimburg
Genießen und die Spitze verteidigen

Coesfeld. Wirklich gute Erinnerungen haben sie nicht an das Hinspiel. Denn der erste Auftritt der Saison bei der HSG Hohenlimburg ging daneben: „Da haben wir nicht gut gespielt und vor allem die entscheidenden Tore nicht gemacht“, sagt Dirk Haverkämper. Jetzt aber sind die Vorzeichen anders, denn die HSG hat sich im Mittelfeld eingependelt – während die Handballerinnen der DJK Coesfeld-VBRS vor einer Woche den Verbandsliga-Spitzenplatz erklommen haben. Das soll keinen Druck erzeugen, aber das gute Gefühl wollen sie gerne weiter genießen. Deshalb soll die Tabellenführung heute in eigener Halle verteidigt werden.

Samstag, 25.01.2020, 12:13 Uhr aktualisiert: 25.01.2020, 12:20 Uhr
Handball: Heute Heimspiel gegen die HSG Hohenlimburg: Genießen und die Spitze verteidigen
Weiter durchziehen: Maike Dieker und die DJK/VBRS-Handballerinnen wollen vor eigenem Publikum die Tabellenführung in der Verbandsliga verteidigen. Foto: Frank Wittenberg

Die Formkurve der beiden Kontrahenten hat sich höchst unterschiedlich entwickelt. Mit 8:0 Punkten waren die Damen aus Hohenlimburg in die Saison gestartet, dann ging plötzlich nicht mehr viel: 3:13 Zähler lautet seitdem die Bilanz, von der sich Haverkämper aber nicht blenden lassen will. „Ich weiß nicht, warum diese Mannschaft so eingebrochen ist“, muss er passen. Angesichts der vielen guten Einzelspielerinnen und einer Sarah Klonek als Haupttorschützin sei nach wie vor mit der HSG Hohenlimburg zu rechnen, die vor einer Woche nach 13:10-Pausenführung nur knapp mit 21:23 gegen Westfalia Kinderhaus verloren hat. „Wir dürfen sie nicht in den Gegenstoß kommen lassen“, fordert der Trainer auch aus der bitteren Erfahrung der 29:31-Niederlage in der Hinrunde.

Schwer wird es also für die Coesfelderinnen, die nun in der Rolle der Gejagten sind. Mit mehr Gegenwehr als beim lockeren 34:22 gegen die SG Menden Sauerland Wölfe sei auf jeden Fall zu rechnen. Schwer wird es zudem, weil mit Maike Kreikenberg die Torfrau nicht zur Verfügung steht, die sich seit Wochen in einer hervorragenden Form befindet. Youngster Jule Bömer muss es also richten, aber sie genießt das volle Vertrauen von Trainer und Mannschaft.

Auf einen großen Pluspunkt dürfen sich die Coesfelderinnen heute freuen: Sie spielen in ihrem eigenen Wohnzimmer. Und das hoffentlich vor vielen Fans, obwohl die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Nachmittag das Spiel um Platz fünf bei der Europameisterschaft gegen Portugal austrägt. „Live-Handball ist doch viel besser“, lächelt Dirk Haverkämper. „Wir genießen die Momentaufnahme als Tabellenführer, und die Zuschauer dürfen das gerne honorieren.“ 7 Anwurf: heute, 17 Uhr, Halle 1 des Schulzentrums an der Holtwicker Straße.

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