SG-Skifreizeit in den Dolomiten bei Traumwetter
Ab auf die italienische Piste

Coesfeld. Ab auf die italienische Piste, hieß es vor kurzem für die Skigruppe der SG Coesfeld 06. Diese hat sich auf den Weg nach Terenten in Südtirol gemacht. Insgesamt 47 Skifahrer, davon 18 Gäste aus Coesfeld und Umgebung, machten sich mit einem komfortablen Bus auf nach Italien. In den zum Unesco-Weltnaturerbe gehörenden Südtiroler Dolomiten fand dann die bestens organiserte Sikirallye durch insgesamt sechs Skigebiete statt.

Donnerstag, 13.02.2020, 06:26 Uhr
SG-Skifreizeit in den Dolomiten bei Traumwetter: Ab auf die italienische Piste
Ein Teil der SG-Skigruppe vor dem Einstieg in die Sella Ronda. Ein Muss als Fotomotiv, der silberne Skirennfahrer an der Bergstation in Alta Badia. Foto: az

Am ersten Skitag ging es auf die Plose, einem Skigebiet das mit der „Trametsch“ eine der längsten Talabfahrten in Südtirol bietet. „Wenn man die über neun Kilometer lange Strecke in einem Rutsch herunter fährt“, berichtet Co-Reiseleiter Walter Fedder von der SG 06, „ dann ist das schon eine sportliche Herausforderung.“ Tags darauf kündigte der Wetterbericht Neuschnee an. Um eine weite Anfahrt zu vermeiden, führte der erfahrene Skireiseleiter Luigi alias Alois Hungerberg von Skireisen Luigi aus Altenberge die Gäste in das Skigebiet Gitschberg/ Jochtal – zwei eigenständige Skigebiete, die nur durch eine schmale Straße voneinander getrennt sind. „Schnee gab es dann auch reichlich“, schmunzelt Fedder. „Also haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und die ein oder andere gemütliche Skihütte aufgesucht.“

Dann ging es für die Reisenden wieder auf die Piste: Bei fantastisches Sonnenwetter und Neuschnee konnten die Bedingungen zum Skifahren nicht besser sein. Es ging zum Rosengarten, einem wunderschönen Bergmassiv in der ohnehin sehr reizvollen Dolomitenlandschaft – über Welschnhofen wurde das Latemarskigebiet unter die Bretter genommen.

Die vierte Station führte die Coesfelder Skigruppe auf die „größte Glatze“ Südtirols, den Kronplatz. Auf 120 Pistenkilometern tobten sich die Skifans so richtig aus. An Tag fünf, dem Höhenpunkt der Woche, ging es nach Alta Badia und von dort in die Sella Ronda – dem Sehnsuchtsziel fast aller Skifahrer. Unzählige Skilifte und -gondeln rund um das Sella-Massiv ließen keine Wünsche an diesem sonnigen Skitag offen, teilt die Sportgemeinschaft mit.

Eine Skiwoche geht so schnell dahin, schon stand der letzte Skitag vor der Tür. Obwohl die Anreise etwas länger dauerte, entschlossen sich die Reisenden zum Skigebiet Drei Zinnen in und um Sexten, Toblach und Innichen zu fahren. „Es hat sich total gelohnt. 115 Pistenkilometer verbinden die fünf Berge miteinander“, lobt Fedder das abwechslungsreiche Skiareal. Da auch das Wetter wieder sonnig und gar nicht kalt war, gab es nur zufriedene Gesichter.

Abgerundet wurden die Skitage vor Ort durch einen Glühweinempfang durch die Hotelchefin Daniela, einen lustigen Abend mit einem originiellen Alleinunterhalter und mit der obligatorischen Happy Hour im Skistall. Eine Wiederholung ist erwünscht.

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