Volleyball: Sechs neue Gegner für die SG 06 in der Regionalliga
Wie ein Griff in die Wundertüte

Coesfeld. Die Hälfte der Gegner ist neu, meist sogar gänzlich unbekannt – was die Mission Aufstieg nicht unbedingt einfacher macht. „Das wird teilweise eine echte Wundertüte“, zuckt Philipp Heuermann mit Blick auf die vorläufige Einteilung der Volleyball-Regionalliga 2020/21 mit den Schultern. „Aber wir halten an unserem Ziel fest und wollen oben mitspielen.“

Donnerstag, 18.06.2020, 11:40 Uhr aktualisiert: 18.06.2020, 13:00 Uhr
Volleyball: Sechs neue Gegner für die SG 06 in der Regionalliga: Wie ein Griff in die Wundertüte
Fabian Röttgering (rechts) macht sich lang: Auch in der nächsten Regionalliga-Saison wird er mit der SG Coesfeld 06 auf den Brühler TV treffen. Foto: Frank Wittenberg

Sechs Gegner sind der SG Coesfeld 06 aus der abgelaufenen Saison bekannt: Dürener TV II, PTSV Aachen II, VV Humann Essen II, Telekom Post SV Bielefeld, TVA Hürth Volleyball II und der Brühler TV, wobei sich letztere Mannschaft wohl mit einem sehr guten Angriffsspieler verstärken wird. Dem gegenüber stehen sechs Mannschaften, die neu in die Regionalliga kommen – zwei Absteiger und vier Aufsteiger.

Dass ART Düsseldorf aus der dritten Liga abgestiegen ist, verwundert Heuermann durchaus. „Das kommt überraschend, aber das Team ist jetzt wohl auseinandergefallen“, berichtet der Abteilungsleiter. „Schwer einzuschätzen, wer da weiter auflaufen wird.“ Abzusehen gewesen sei hingegen, dass die Solingen Volleys ihren Platz in Liga drei räumen müssen. „Mit null Punkten kann man die wohl als verdienten Absteiger bezeichnen“, sagt Heuermann über den früheren Erst- und Zweitligisten.

Von den vier Aufsteigern aus den Oberligen kennen die Coesfelder nur einen: Mit dem 1. VC Minden haben sie sich schon so manchen heißen Kampf geliefert. Gänzlich unbekannt sind allerdings SSF Fortuna Bonn, FCJ Köln II und TSV Germania Windeck, wobei das letztere Team sogar als Drittplatzierter der Oberliga 2 von der Aufstiegsregelung profitiert, die der Verband nach dem Saisonabbruch im März ausgearbeitet hat. Nicht mehr dabei sind die beiden Drittliga-Aufsteiger RSV Much & Buisdorf sowie VC 73 Freudenberg und die Absteiger BW Aasee und TuS Iserlohn.

Vorläufig geplant ist der Saisonstart für Anfang September. Wenn die Einteilung der Regionalliga so bleibt, werden die Coesfelder um Neu-Trainer Udo Jeschke vier Saisonspiele mehr austragen müssen, weil die Zahl der Teams auf 13 steigt.

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