Volleyball: SG 06 feiert 3:0-Erfolg gegen den Dürener TV II
Im Akkord zum ersten Saisonsieg

Coesfeld (fw). Die Akkordarbeiter auf dem Feld drückten so gnadenlos aufs Tempo, dass für die 100 begeisterten Zuschauer nur eine Kurzvorstellung blieb. Denn nicht einmal 75 Minuten waren gespielt, als Udo Jeschke die Fäuste ballen durfte: Die erste Aufgabe war erledigt, souverän mit 3:0 gegen den Dürener TV II. „Und das phasenweise sehr dominant“, lächelte der Trainer der SG-Volleyballer. So kann es weitergehen!

Montag, 14.09.2020, 07:05 Uhr aktualisiert: 14.09.2020, 08:00 Uhr
Volleyball: SG 06 feiert 3:0-Erfolg gegen den Dürener TV II: Im Akkord zum ersten Saisonsieg
Da ist kein Kraut gewachsen: Philipp Heuermann (links) drischt den Ball am Dürener Block vorbei ins gegnerische Feld. Foto: Frank Wittenberg

Wobei die Gäste, die zwischen der langen An- und Abreise nur verhältnismäßig kurz Volleyball spielen durften, gewiss kein Kanonenfutter gewesen seien. „Wir mussten sehr konzentriert arbeiten“, erklärte Jeschke. Und eben diese Konzentration hatten sie zu Beginn noch vermissen lassen, denn im ersten Satz handelten sich die Coesfelder schnell einen Sechs-Punkte-Rückstand ein. Aber der Trainer reagierte: „Wir haben erst ohne spezielle Taktik aufgeschlagen, aber dann habe ich klare Ziele angesagt.“ Und siehe da: Prompt lief es viel besser. Durch stärkere Angaben verhinderte die SG einen gezielten Aufbau der Dürener und drehte den Durchgang noch zum 25:22.

Der zweite Satz geriet dann zu einer Demonstration der Stärke. „Blockarbeit, Angriff, alles hat funktioniert“, lächelte der Trainer, der am Ende ein 25:15 notieren durfte.

Der ominöse dritte Satz verlief schleppender. „Da ist es oft so, dass die klar führende Mannschaft die Spannung verliert“, wusste er aus langjähriger Erfahrung zu berichten. Bis zur Mitte des Durchgangs verlief es ausgeglichen, dann verschaffte Thomas Wittkowski seinem Team mit einer Aufschlagserie eine 16:13-Führung – und den Vorsprung gab die SG 06 auch nicht mehr aus der Hand. Beim 24:21 boten sich drei Matchbälle – Nummer eins, ein Wittkowski-Aufschlag, landete im Netz, bei Nummer zwei wurde Erik Kerp geblockt. Dann aber ging die Partie eher unspektakulär zu Ende, denn die Dürener setzten einen Aufschlag ins Aus.

3:0 gewonnen, das fängt gut an für den Regiobnalligisten. Was den Trainer vor allem zufrieden stimmte, ist die Tatsache, dass er von der Bank reagieren kann. „Als es notwendig wurde, habe ich gewechselt“, erklärte er. Der Kader sei zwar nicht groß, aber so ausgeglichen besetzt, dass es keinen Bruch im Spiel gebe. Und noch einen Faktor wusste Udo Jeschke zu schätzen: die Unterstützung von den Rängen. „Schade, dass nur 100 Zuschauer dabei sei durften“, bedauerte er die Corona-Vorgaben. „Aber sie haben trotzdem für eine tolle Stimmung gesorgt.“ 7 SG Coesfeld 06 – Dürener TV II 3:0; (25:22, 25:15, 25:23).

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