Bezirksliga: Nachbarschaftsduell zwischen DJK Coesfeld und SV Gescher
Ein Brett für den Primus

Coesfeld/Gescher. Einen nachhaltigen Eindruck von der Qualität des Gegners hat er sich bereits live und in Farbe verschafft. Und trotz der 0:1-Niederlage beim SuS Stadtlohn sei der SV Gescher die bessere Mannschaft gewesen, versichert Karsten Erwig: „Eine gewachsene Truppe, die haben mir sehr gut gefallen.“ Da kommt also ein echtes Brett auf die DJK Coesfeld zu, die morgen den tollen Lauf mit fünf Siegen aus fünf Spielen zu gerne fortsetzen würde.

Samstag, 10.10.2020, 14:15 Uhr aktualisiert: 10.10.2020, 15:00 Uhr
Bezirksliga: Nachbarschaftsduell zwischen DJK Coesfeld und SV Gescher: Ein Brett für den Primus
Heiß auf das erste Erfolgserlebnis auf fremdem Platz: Marco Ostendarp (SV Gescher). Foto: az

Keine Frage, Erwig und sein Trainerkollege Claus Heinze sind schwer beeindruckt von dem, was ihr Personal bisher geleistet hat. „Wir haben ein Ausrufezeichen gesetzt“, lächelt Erwig angesichts des Sturms an die Tabellenspitze, auch wenn ihnen bewusst ist, dass sie gewiss nicht alle kommenden Spielen gewinnen werden. „Aber die Euphorie ist da und der Spaß am Siegen.“ Dann gelinge es auch, solche Partien wie zuletzt mit dem knappen 1:0 beim RC Borken-Hoxfeld zu gewinnen, auch wenn das gewiss nicht verdient gewesen sei.

Sie werden sich steigern müssen – zumal mit dem SV Gescher eine Mannschaft anreist, die alles daran setzen wird, die bislang bescheidene Auswärtsbilanz von null Punkten und null Toren aufzupolieren. „Man darf aber auch nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben“, erinnert Hendrik Maduschka an die Partien beim Tabellenzweiten FC Epe (0:2) und beim Dritten SuS Stadtlohn (0:1). „Wir waren beide Male dicht dran gegen zwei Topteams der Liga.“ Jetzt soll es beim Tabellenführer klappen, den Maduschka wie wohl die meisten Experten nicht auf Anhieb so weit oben erwartet hätte. „Auf jeden Fall haben die Coesfelder eine sehr gute individuelle Qualität“, lobt der SV-Trainer.

Was den Gescheranern in die Karten spielen könnte: DJK-Torjäger Marius Borgert wird wegen einer Leistenzerrung ausfallen, kündigt Karsten Erwig an. „Ein Spieler seiner Klasse ist natürlich nicht zu ersetzen“, bedauert der Trainer. „Aber die Saison ist noch lang, wir wollen kein Risiko eingehen.“ Zumal die Mannschaft auch ohne ihn schon die Punkte in Borken geholt habe. Cedric Pollmeier und Philip Luca Schink fehlen ebenfalls, Torart Johannes Kasnatscheew weilt in Urlaub. Bei SV Gescher wird Eric Sundrum wegen einer Fußverletzung rund vier Wochen pausieren müssen. Marius Upgang-Rotert und Kai Böing sind morgen ebenfalls nicht dabei. „Dafür kehrt Matteo Ubbenhorst in den Kader zurück und eventuell auch Tim Völker“, berichtet Maduschka.

So oder so, freuen dürfen sich die Fans auf ein Duell zweier Mannschaften, die schon tolle Spiele abgeliefert haben. „Ein Derby, dazu eine spannende Tabellensituation“, blickt Karsten Erwig auf die Partie. „Da sollten viele Zuschauer kommen!“ 7 Anstoß: Sonntag, 16 Uhr, Kunstrasen an der Reiningstraße in Coesfeld. 7 Wichtig: Die DJK Coesfeld bittet die Zuschauer um Einhaltung der Maskenpflicht auf dem Gelände.

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