Jan Kersen plant seine Trainerkarriere
Kurs erneut verschoben

Kreis Coesfeld. Schon lange spielt Jan Kersen, Trainer der Bezirksliga-Fußballer der Sportfreunde Merfeld, mit dem Gedanken, einen Trainerschein zu erwerben. „Ich habe schon viele Erfahrungen als Spieler in der Kreisauswahl, Merfeld, Billerbeck und Coesfeld sammeln können. Eine Trainer-Lizenz habe ich bislang noch nicht. Jetzt möchte ich mein Wissen vertiefen.“ So hat sich der 30-Jährige in der Sportschule Kaiserau für die B-Lizenz angemeldet – und wartet auf die Eignungsprüfung. Da werde in einem Theorie- und Praxistest das wissen überprüft. „Bei der Ballmitnahme und Zuspiel erwarte ich für mich keine großen Probleme“, lacht Kersen. Nur leider konnte er sein Können coronabedingt noch nicht unter Beweis stellen. „Der Eignungstest sollte zuerst am 26. Januar stattfinden. Mittlerweile wurde er schon viermal verschoben. Zuletzt am vergangenen Donnerstag.“ Und so weiß Kersen aktuell nicht, ob und wann es losgehen kann.

Mittwoch, 31.03.2021, 06:04 Uhr aktualisiert: 31.03.2021, 06:44 Uhr
Jan Kersen plant seine Trainerkarriere: Kurs erneut verschoben
Jan Kersen hat die ersten Spiele als Cheftrainer mit den Sportfreunden Merfeld absolviert und ist im Wunsch bestärkt worden, die eigene Trainerkarriere vorantreiben zu wollen. Foto: mast

Mit der Trainerausbildung will Kersen sein Wissen auffrischen und vertiefen. Er wolle lernen, wie „man mit den Jungs umgeht. Das ist für mich ein Schritt in die Zukunft. Ich weiß ja nicht, wie lange ich noch selber aktiv spielen kann.“ Den Weg als Trainer habe er nach seiner aktiven Karriere schon immer einschlagen wollen.

Gerade auch die ersten Erfahrungen als Bezirksliga-Trainer hätten ihn in seiner Meinung bestärkt. „Das ist natürlich etwas ganz anderes, wenn du plötzlich selber in der Verantwortung stehst und niemanden hast, hinter den du dich verstecken kannst.“ Aber die Aufgabe an der Rekener Straße mache ihm auch viel Spaß. Daher habe er seine Zusage für die kommende Saison bei den Grün-Gelben gegeben. Als Trainer oder spielender Co-Trainer. „Wir sind in Gesprächen. Aber da ist noch nichts spruchreif“, kann sich Kersen durchaus vorstellen, erst einmal wieder ins zweite Glied zurückzutreten.

Für die Trainer-B-Lizenz ist der 30-Jährige bereit, Urlaub zu nehmen oder Überstunden einzubringen. „Das wird man ja nicht nur am Wochenende machen können.“ Die genauen Modalitäten seien ihm aber noch gar nicht bekannt. „Und am Ende ist das ja auch ein kleiner Nebenverdienst mit meinem Hobby“, bringt der Trainerjob viele Vorteile für Jan Kersen.

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