Neuer Bayern-Coach
Kovac schwärmt von Robben und Ribéry - Boateng soll bleiben

München (dpa) - Nach Abschluss der Fußball-Saisonvorbereitung hat der neue Bayern-Trainer Niko Kovac den Münchner Altstars Arjen Robben und Franck Ribéry ein großes Lob ausgestellt.

Freitag, 17.08.2018, 20:40 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 17.08.2018, 20:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 17.08.2018, 20:40 Uhr
Mögen sich: Arjen Robben (l), Franck Ribéry (M) und Bayern-Coach Niko Kovac.
Mögen sich: Arjen Robben (l), Franck Ribéry (M) und Bayern-Coach Niko Kovac. Foto: Matthias Balk

«Ich hatte schon viel von ihm gehört, aber er hat alle Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. Was dieser Mann jeden Tag für seinen Beruf tut, ist faszinierend», schwärmte Kovac im Interview der «Süddeutschen Zeitung» über Robben, der neben einem großen Naturtalent auch ein brutales Arbeitstalent habe. «So einer kann jungen Spielern was vorleben.»

Ribéry sei die «zweite große Überraschung» gewesen. «Wie er sieben harte Wochen Vorbereitung mit Energie und Begeisterung mitgemacht hat, das ist außergewöhnlich. Er ist nach wie vor ein Weltklassespieler», sagte Kovac und fügte hinzu: «Und er ist ein Mentalitätsmonster, marschiert immer voran.»

In Sachen Jérôme Boateng sprach sich der Ex-Frankfurt-Coach erneut für einen Verbleib des Nationalspielers aus. «Mit ihm, Mats Hummels und Niklas Süle habe ich drei Weltklasse-Verteidiger, und die brauche ich auch», sagte Kovac. Sollte Boateng den FC Bayern doch noch verlassen, «gehe ich davon aus, dass wir über Ersatz nachdenken». Boateng war in letzter Zeit immer mal wieder bei Paris Saint-Germain in Frankreich gehandelt worden.

Unterdessen wolle sich Kovac trotz der namhaften Vorgesetzten wie Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge nicht verbiegen lassen. Seine Meinung werde er sagen, auch wenn sie mal eine andere als die der Chefs sein sollte. «Ich bin sicher, dass Hoeneß und Rummenigge einen selbstbewussten Trainer und keinen Jasager wollen», betonte Kovac. «Sagen wir so: Ich glaube mal, dass ich auch deshalb vom FC Bayern geholt wurde, weil ich bin, wie ich bin. Ich will hier so sein, wie ich auch in Frankfurt war.»

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