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Der 16. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Berlin (dpa) - Die Mittwoch-Spiele des 16. Spieltages der Fußball-Bundesliga im Überblick.

Dienstag, 18.12.2018, 16:26 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 16:30 Uhr
Könnten am Mittwoch wieder aufeinandertreffen: Bayerns Joshua Kimmich (l) und der Leipziger Timo Werner.
Könnten am Mittwoch wieder aufeinandertreffen: Bayerns Joshua Kimmich (l) und der Leipziger Timo Werner. Foto: Hendrik Schmidt

FC Schalke 04 - Bayer Leverkusen (Mittwoch, 18.30 Uhr)

SITUATION: Bei lediglich 18 (Leverkusen) und 15 (Schalke) Punkten stehen die Trainer Tedesco und Herrlich unter Druck.

STATISTIK: Sowohl in der Heimbilanz, bei der Schalke auf neun Siege, 13 Remis und zwölf Niederlagen kommt, als auch in der Gesamtbilanz der bisherigen 68 Erstligaduelle (18-20-30) ist Bayer vorn.

PERSONAL: Der zuletzt angeschlagene Konopljanka ist wieder im Kader. Auch Nastasic (nach Gelb-Sperre) kehrt zurück. Lars Bender (Muskelprobleme) fällt bei Bayer höchstwahrscheinlich aus.

BESONDERES: Die Schalke-Profis laufen anlässlich der letzten Zechenschließungen mit Spezialtrikots auf. Zudem hat S04 2000 Bergleute eingeladen.

Bayern München - RB Leipzig (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Der FC Bayern will seine Hausaufgaben bei der erhofften Aufholjagd auf Dortmund machen. Leipzig könnte mit einem Sieg an den Münchnern vorbeiziehen.

STATISTIK: In der Allianz Arena gab es für RB noch nichts zu holen. 2016 gewann Bayern 3:0, ein Jahr später 2:0.

PERSONAL: Ribéry ist zurück, nach einigen Umstellungen für das Hannover-Spiel dürfte Trainer Kovac wieder Umbesetzungen vornehmen. Personell könnte es bei RB im Mittelfeld problematisch werden. Neben Forsberg fehlt der gesperrte Sabitzer. Kampl ist angeschlagen.

BESONDERES: Zweimal spielten die Sachsen in München, zweimal gerieten sie früh in Unterzahl. Forsberg (2016/30. Minute) und Orban (2017/13.) sahen früh Rot und brachten das Team um die Chance.

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Werder gewann nur eines der vergangenen sieben Spiele. Hoffenheim blieb zwar achtmal in Serie ungeschlagen, holte in den vergangenen vier Partien aber jeweils nur einen Punkt.

STATISTIK: Die Bremer kassierten bislang nur eine Heimniederlage gegen Hoffenheim, wartet aber gegen die Kraichgauer seit fünf Begegnungen auf einen Erfolg

PERSONAL: Klaassen hat sich bei Werder fit gemeldet, Veljkovic muss noch pausieren. Bei Hoffenheim könnte Vogt wieder in den Kader zurückkehren.

BESONDERES: 1899-Stürmer Belfodil spielte in der vergangenen Saison in Bremen. Grillitsch kam in der Jugend aus Österreich zu Werder und ging 2017 nach Hoffenheim.

SC Freiburg - Hannover 96 (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Nach vier Spielen ohne Sieg braucht der Tabellenletzte Hannover ein Erfolgserlebnis. Freiburg will den Abstand zur Abstiegszone vergrößern und die 20-Punkte-Marke knacken.

STATISTIK: 96 wartet in dieser Saison noch auf den ersten Auswärtssieg, die Auswärtsmisere hält saisonübergreifend seit 20 Spielen an. Die Niedersachsen haben aber gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten eine so gute Bilanz wie gegen Freiburg. Gegen die Südbadener sind sie seit fünf Spielen ungeschlagen.

PERSONAL: 96-Trainer Breitenreiter hat von Clubchef Kind mindestens noch eine Jobgarantie für die Spiele gegen Freiburg und zum Jahresabschluss gegen Düsseldorf. SC-Stürmer Sallai fällt wegen einer Adduktorenreizung weiter aus.

BESONDERES: Breitenreiter droht seinen Profis mit der Streichung des Weihnachtsurlaubs, wenn sie gegen Freiburg und Düsseldorf nicht mindestens drei Punkte holen. Besonders kritisierte er Stürmer Füllkrug und verglich ihn mit einem unartigen Schüler.

FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Eigentlich haben beide Vereine ihr Soll für die Hinrunde erfüllt. Pokalsieger Frankfurt steht überraschend auf Platz fünf, auch Mainz hat sich ein Polster zu den Abstiegsplätzen verschafft.

STATISTIK: Seitdem Mainz 2005 in die Bundesliga aufstieg, konnte die Eintracht dort bei fünf Remis und fünf Niederlagen nie gewinnen.

PERSONAL: Bei Mainz kehrt Kunde wohl in die Startelf zurück. Die Hessen dürften auf das Sturmtrio Haller, Jovic und Rebic setzen.

BESONDERES: Schwarz ist zwar Trainer von Mainz 05, wohnt aber noch in Frankfurt.

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