DFL-Bericht zu Hinrunde
Videobeweis entlarvt 40 Fehlentscheidungen

Frankfurt (dpa) - Video-Assistenten haben in der Bundesliga-Hinrunde nach Angaben der Deutschen Fußball Liga 40 Fehlentscheidungen verhindert.

Freitag, 18.01.2019, 12:21 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 12:24 Uhr
Schiedsrichter Bastian Dankert bemüht den Videobeweis.
Schiedsrichter Bastian Dankert bemüht den Videobeweis. Foto: Sven Hoppe

Das berichtete die DFL, dem Tag des Rückrundenstarts. «Die Technik hat in der gesamten bisherigen Saison einwandfrei funktioniert», versicherte Ansgar Schwenken, der beim DFL für Fußball-Angelegenheiten und Fans zuständig ist.

Der Videobeweis wird in der Bundesliga seit der vergangenen Spielzeit eingesetzt. Immer wieder gab es seitdem Diskussionen über Vor- und Nachteile der Technik. In der Saison 2017/18 waren den offiziellen Angaben zufolge 64 Fehlentscheidungen durch Video-Assistenten verhindert worden.

Laut dem für Schiedsrichter zuständigen DFB-Vizepräsidenten Ronny Zimmermann dauerten Interventionen der Video-Assistenten in der Hinrunde im Schnitt rund eine Minute. «Das ist bei Betrachtung der Dauer anderer Abläufe im Spiel, wie längeren Unterbrechungen bei Verletzungen sowie bei Frei- oder Eckstößen, mehr als im Rahmen», sagte Zimmermann.

Dem Funktionär zufolge habe sich die Netto-Spielzeit seit der Saison 2016/2017 um knapp zwei Minuten erhöht. «Nach der Einführung des Video-Assistenten bekommen die Zuschauer im Stadion und vor dem Fernseher mehr Fußball geboten als zuvor», sagte Zimmermann.

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