Wegen Hoeneß-Rückzug
Lahm über FC Bayern: Verein muss sich neu finden

München (dpa) - Beim FC Bayern wird sich laut Philipp Lahm durch den Rückzug von Präsident Uli Hoeneß Grundlegendes verändern.

Dienstag, 12.11.2019, 17:18 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 17:20 Uhr
Glaubt, dass sich der FC Bayern nach dem Rückzug von Uli Hoeneß neu finden muss: Philipp Lahm.
Glaubt, dass sich der FC Bayern nach dem Rückzug von Uli Hoeneß neu finden muss: Philipp Lahm. Foto: Matthias Balk

«Der Verein wird sich wieder neu und anders finden müssen», sagte der frühere Kapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters der Münchner «Abendzeitung». «Die Themen werden dabei sicher auch andere werden. Man wird anders an sie herangehen als noch mit Uli Hoeneß, der den FC Bayern wie ein Familienunternehmen geführt hat. Es wird eine große Ära zu Ende gehen, aber auch eine neue starten.»

Hoeneß tritt bei der Jahreshauptversammlung am 15. November nicht mehr als Präsident an und gibt den Vorsitz im Aufsichtsrat ab. Für die neue Ära an der Säbener Straße soll auch Oliver Kahn sorgen, der im Januar in den Vorstand einzieht. «Oliver Kahn hat alles erlebt im Fußball, auf absolutem Spitzenniveau», sagte Lahm (36). «Es ist wichtig, den Spielern da auf Augenhöhe begegnen zu können. Das war bei Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge so und ist bei Oliver Kahn genauso.»

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