Bayern-Verletzungsmisere
Flick-Sorgen um Gnabry - Rückrundenstart ohne Coman

Doha (dpa) - Die Verletzungsprobleme des FC Bayern haben sich zu Beginn des Trainingslagers weiter verschärft.

Sonntag, 05.01.2020, 13:10 Uhr aktualisiert: 05.01.2020, 13:14 Uhr
Hat auch im Trainingslager in Katar Personalsorgen: Bayern-Coach Hansi Flick.
Hat auch im Trainingslager in Katar Personalsorgen: Bayern-Coach Hansi Flick. Foto: Peter Kneffel

Nationalspieler Serge Gnabry konnte wegen Achillessehnenproblemen am Sonntag an der ersten richtigen Trainingseinheit des deutschen Fußball-Rekordmeisters in Katar nicht teilnehmen. Wie lange der Angreifer pausieren muss, konnte Trainer Hansi Flick anschließend in Doha nicht mitteilen.

Flick klang aber besorgt: «Serge hat beim Lauftraining am Morgen aufhören müssen und ist behandelt worden. Wir müssen sehen, wie schnell die Beschwerden vorbei sind und er wieder trainieren kann. Man muss halt aufpassen und das sehr, sehr ernst nehmen.»

Gnabry verpasst damit erstmal nur wichtige Trainingstage in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, die für die Bayern am 19. Januar mit dem Bundesligaspiel in Berlin gegen Hertha BSC beginnt.

Neben den bereits fixen Ausfällen der Abwehrspieler Niklas Süle (Kreuzbandriss), Javi Martínez (Muskelbündelriss) und Lucas Hernández (Aufbauprogramm nach Sprunggelenks-Operation) wird als vierter Profi aber auch Kingsley Coman gegen Hertha ausfallen. Der Flügelstürmer befindet sich nach einem Kapselriss am Knie noch in der Reha. «Wir müssen bei King eher davon ausgehen, dass es nicht klappt», sagte Flick. Es sei wichtig, dass der Franzose nach der Verletzung «einen richtigen Aufbau» habe.

Neben Süle, Martínez und Coman fehlt in Doha auch Torjäger Robert Lewandowski. Der Pole nimmt nach einer Leisten-Operation nach dem letzten Hinrundenspiel am Dienstag in München die Reha auf. «Robert ist ein Vollprofi. Er hat keine Probleme. Da sind wir optimistisch», sagte Flick mit Blick auf einen Einsatz des Torjägers in Berlin.

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