Vertragsdauer unbekannt
Union verlängert mit Prömel - Quarantäne «sehr speziell»

Barsinghausen (dpa) - Mittelfeldspieler Grischa Prömel vom 1. FC Union Berlin hat die Vorbereitung auf den Re-Start der Bundesliga am kommenden Wochenende während der Corona-Krise als «sehr speziell» bezeichnet.

Montag, 11.05.2020, 14:13 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 14:16 Uhr
Grischa Prömel (l) verlängerte seinen Vertrag in Berlin.
Grischa Prömel (l) verlängerte seinen Vertrag in Berlin. Foto: Rolf Vennenbernd

Es gebe alleine beim Essen «tausend Vorgaben», berichtete der 25-jährige Fußball-Profi aus dem Teamhotel der Eisernen im niedersächsischen Barsinghausen. «Es ist ein bisschen einsam, einsamer als sonst. Die Spieler sind alle auf ihren Einzelzimmern und man freut sich, wenn man mal rauskommt auf den Platz», sagte Prömel.

Das Team von Trainer Urs Fischer bereitet sich fernab des eigenen Stadions An der Alten Försterei auf das Heimspiel gegen den FC Bayern am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) vor. «Alle sind heiß», sagte Prömel und gab einen Einblick in den neuen Alltag. «Jeder duscht bei sich auf dem Zimmer», sagte Prömel und ergänzte: «Jeder muss beim Essenholen Atemschutzmaßnahmen tragen.»

Die Profis dürften sich nicht einmal selbst am Büffet bedienen, das übernimmt das Hotelpersonal. «Du musst sagen, was du haben willst. Das ist alles ein bisschen umständlicher, aber das geht in der jetzigen Zeit eben nur so.»

Mit einem normalen Trainingslager sei «das nicht zu vergleichen», betonte Prömel, der am Montag seinen Vertrag bei den Eisernen über das Saisonende hinaus verlängerte. Angst, sich selbst mit dem Coronavirus zu infizieren, habe er nicht. «Ich hoffe, dass die Liga zu Ende gespielt wird. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass sich auch Spieler infizieren», sagte Prömel. Mit dem Tabellenelften soll unbedingt der Klassenerhalt gelingen. «Ich bin fest davon überzeugt, dass wir es schaffen», sagte Prömel.

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