Bayern-Boss
Rummenigge fordert: Rassismus «offensiv entgegentreten»

München (dpa) - Nach dem brutalen Tod von George Floyd und der Protestwelle gegen Polizeigewalt an Schwarzen in den USA fordert Karl-Heinz Rummenigge weiter alle Kraft im Kampf gegen Rassismus.

Freitag, 05.06.2020, 17:17 Uhr
FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge setzt sich gegen Rassismus ein.
FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge setzt sich gegen Rassismus ein. Foto: Roland Weihrauch

Die «schrecklichen Bilder aus Amerika» hätten ihn zutiefst schockiert, teilte der Vorstandschef des FC Bayern mit. «Rassismus ist völlig inakzeptabel. Dem müssen wir offensiv entgegentreten.»

Der deutsche Fußball-Rekordmeister engagiere sich seit seiner Gründung vor 120 Jahren für Werte wie Respekt, Toleranz und Menschlichkeit. «In unserer Welt haben Diskriminierung, Hass, Ausgrenzung und Gewalt keinen Platz», unterstrich Rummenigge. «Wir haben es bereits gesagt und sagen es heute einmal mehr laut und deutlich aus tiefer Überzeugung, so dass es auf der ganzen Welt gehört wird: Rot gegen Rassismus. Black Lives Matter.»

Floyd war vor knapp zwei Wochen gestorben, nachdem ein Polizist in Minneapolis minutenlang mit dem Knie auf den Nacken des am Boden liegenden Afroamerikaners drückte. Den Vorfall hat ein Handyfilmer festgehalten. In den USA gibt es seit Tagen zahlreiche Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus. Weltweit solidarisieren sich viele Sportler und Vereine mit den Afroamerikanern in Amerika, deren Parole «Black Lives Matter» (Schwarze Leben zählen) ist.

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