Nach BVB-Gerüchten
Salzburgs Sportchef: Abgang von Trainer Marsch «kein Thema»

Salzburg (dpa) - Red Bull Salzburg will seinen Trainer Jesse Marsch nicht gehen lassen. «Jesse hat einen längerfristigen Vertrag, die Entscheidung liegt ganz klar bei uns», sagte Salzburgs Sportchef Christoph Freund am Sonntag.

Sonntag, 07.06.2020, 17:28 Uhr aktualisiert: 07.06.2020, 17:32 Uhr
Salzburg-Trainer Jesse Marsch wurde als Nachfolger von Lucien Favre beim BVB ins Gespräch gebracht.
Salzburg-Trainer Jesse Marsch wurde als Nachfolger von Lucien Favre beim BVB ins Gespräch gebracht. Foto: Erwin Scheriau

Ein Wechsel des US-Amerikaners etwa in die Fußball-Bundesliga sei daher «aktuell kein Thema». Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, Marsch könnte zur neuen Saison Trainer bei Borussia Dortmund werden und dort Lucien Favre ablösen. Laut Freund habe mit Marsch aber «noch niemand gesprochen».

Erst im vergangenen Jahr hatte Salzburg in Marco Rose, der zu Borussia Mönchengladbach gewechselt war, einen Meistertrainer verloren. Genervt ist Freund von den erneuten Gerüchten um seinen aktuellen Coach aber nicht.

«Es ist schön, wenn wieder gemunkelt wird, dass ein Trainer von uns bei so einem großen Verein gehandelt wird», sagte Freund, der von einer «coolen Geschichte» sprach: «Das bestätigt uns, dass wir auf gute Trainer gesetzt haben.» Auch Eintracht Frankfurts Adi Hütter und Wolfsburgs Oliver Glasner arbeiteten einst in Slazburg.

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