Geschäftsbericht
Corona-Krise: BVB erwartet Minus von 75 Millionen Euro

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund kalkuliert für das kommende Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Fehlbetrag von 70 bis 75 Millionen Euro.

Mittwoch, 07.10.2020, 14:37 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 14:40 Uhr
Borussia Dortmund hat den Geschäftsbericht vorgelegt.
Borussia Dortmund hat den Geschäftsbericht vorgelegt. Foto: Bernd Thissen

Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des an der Börse notierten Fußball-Bundesligisten für das abgelaufene Geschäftsjahr hervor. Demnach sorgen die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie laut Geschäftsführung für «hohe Planungsunsicherheit». So verwies der BVB auf ein «nur ein eingeschränktes Ticketkontingent» und eine zu erwartende «verhalteneTransferperiode, welche das Ergebnis aus Transfertätigkeit im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich verringern würde».

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hatte schon im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernfehlbetrag in Höhe von 43,9 Mio. Euro ausgewiesen, bei einer Bruttokonzerngesamtleistung von 486,9 Millionen Euro. Diesbezüglich prognostiziert der BVB einen Rückgang auf 388 Millionen Euro.

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