SV Werder Bremen
Kohfeldt zu Image der Betreuer: So nicht stehen lassen

Köln (dpa) - Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt hat sich gegen das schlechte Image seiner Teammanager und -betreuer gewehrt.

Sonntag, 07.03.2021, 15:58 Uhr aktualisiert: 07.03.2021, 16:02 Uhr
Bremens Florian Kohfeldt gibt vor dem Spiel ein Interview.
Bremens Florian Kohfeldt gibt vor dem Spiel ein Interview. Foto: Rolf Vennenbernd

«Es gab während der Geisterspiele genau zwei Spiele, wo sich im Nachgang über das Verhalten der Bremer Bank oder der positiven Unterstützung der Teambetreuer, hinter denen ich zu 1000 Prozent stehe, beschwert wurde. Das war zweimal Eintracht Frankfurt. Alle anderen haben danach gesagt: 'Alles gut'», sagte Kohfeldt dem TV-Sender Sky am Rande des Spiels in der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln.

Hintergrund waren die Auseinandersetzungen während des Heimspiels gegen Eintracht Frankfurt (2:1). Während des Spiels waren beide Lager aneinander geraten, Eintracht-Coach Adi Hütter («Hier ist es immer speziell. Das hat mit einem Niveau nichts zu tun») hatte sich hinterher deutlich beschwert. Demnach war davon die Rede, dass die Bremer Betreuer mit einem ziemlich unflätigen Ton permanent auf die Schiedsrichter und Gegner eingewirkt hätten.

Das will Kohfeldt so nicht stehen lassen. «Ich habe diese Woche wirklich gelernt, wenn man schweigt, also der Klügere nachgibt. Aber er gibt so lange nach, bis er der Dumme ist», sagte der Coach. Man werde schnell in eine Richtung gedrängt, die nicht der Wahrheit entspreche.

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