Corona-Krise
«Maximale Lohnsumme»: 96-Boss Kind fordert Gehaltsobergrenze

Hannover (dpa) - Mehrheitsgesellschafter Martin Kind von Hannover 96 hat für die Zeit nach der Corona-Krise eine spezielle Form der Gehaltsobergrenze im Profifußball ins Gespräch gebracht.

Dienstag, 05.05.2020, 11:18 Uhr aktualisiert: 10.05.2020, 17:26 Uhr
Martin Kind ist der Mehrheitsgesellschafter von Hannover 96.
Martin Kind ist der Mehrheitsgesellschafter von Hannover 96. Foto: Swen Pförtner

«Wir sollten von einer Gehaltssummenobergrenze reden», sagte der Hörgeräte-Unternehmer dem «Sportbuzzer» und meinte damit konkret: «Eine maximale Lohnsumme» für alle Spieler eines Kaders, die es so bereits im US-Sport gibt.

Allerdings orientiert sich Kinds Idee - anders als in den amerikanischen Profiligen - an dem Umsatz eines Clubs. Danach solle jeder Verein nur noch einen festgelegten Anteil seines Etats in die Mannschaft stecken dürfen. «Mehr darf dann nicht ausgegeben werden», sagte Kind. Dieses Modell hat seiner Meinung nach den Vorteil, dass «Spitzenspieler weiter anders bewertet und bezahlt werden als Nachwuchsspieler». Und dass umsatzstarke Clubs wie Bayern München weiter höhere Gehälter als kleinere Vereine zahlen könnten.

Nachrichten-Ticker