Fußball
Späte Gegentreffer steigern Frust beim MSV Duisburg

Duisburg (dpa/lnw) - Der MSV Duisburg gerät im Abstiegskampf in der 3. Fußball-Liga immer stärker unter Druck. «In unserer Situation ist egal, welcher Gegner kommt. Wir müssen punkten», sagte MSV-Kapitän Moritz Stoppelkamp nach dem mittlerweile achten Spiel in Serie ohne Sieg. Insbesondere das 2:2 (1:0) am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern, bei dem der MSV bis zur 89. Minute 2:0 geführt hatte und in der Schlussphase zwei Gegentreffer kassierte, brachte dem früheren Bundesligisten eine Menge Frust. «Wir haben eine Riesenchance verpasst, dreifach zu punkten. Das ist sehr, sehr ärgerlich. Das müssen wir sehr schnell abhaken», meinte Stoppelkamp.

Sonntag, 06.12.2020, 10:41 Uhr aktualisiert: 06.12.2020, 10:51 Uhr
Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball.
Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball. Foto: Sophia Kembowski

Ein Doppelpack von Marvin Pourié (90./90.+1 Minute) egalisierte die Duisburger Führung durch Sinan Karweina (15.) und Ahmet Engin (65.). «Hinten raus passieren uns zu viele Fehler», erklärte Gino Lettieri, der auch in seinem fünften Saisonspiel als MSV-Coach auf den ersten Sieg wartet. «Wenn man nicht bis zum Schluss konsequent dagegen arbeitet, passiert so etwas. Ich bin trotzdem mit der Leistung der Mannschaft zufrieden», befand der Trainer.

Mit elf Punkten aus den bisherigen 14 Partien bleibt der Traditionsclub vorerst in der Abstiegszone. Lettieri hofft, dass noch vor Weihnachten in den Spielen gegen den SV Wehen Wiesbaden am kommenden Samstag (14.00 Uhr) sowie Bayern München II (16. Dezember) und den 1. FC Magdeburg (21. Dezember) ein Befreiungsschlag gelingt: «Wir werden diese Spiele mit dem gleichen Engagement wie in Kaiserslautern konsequent anzugehen und bis zum Schluss dranbleiben.»

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