Viertligist im Viertelfinale
Jürgen Röber: RWE «kann dritte Kraft im Ruhrgebiet werden»

Essen (dpa) - Der frühere Bundesliga-Trainer Jürgen Röber traut seinem Ex-Club Rot-Weiss Essen zu, wieder eine feste Größe im Revier zu werden.

Mittwoch, 03.03.2021, 08:48 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 08:50 Uhr
Glaubt an die Zukunft von Rot-Weiss Essen: Jürgen Röber, 1991 bis 1993 RWE-Trainer.
Glaubt an die Zukunft von Rot-Weiss Essen: Jürgen Röber, 1991 bis 1993 RWE-Trainer. Foto: Arno Burgi

«Der Verein gehört in den Profifußball. Rot-Weiss Essen ist für mich eine Macht. Der Verein kann die dritte Kraft im Ruhrgebiet hinter dem BVB und Schalke werden», sagte der 67-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Röber kann sich vorstellen, dass der aktuelle Viertligist auch den Zweitliga-Spitzenreiter VfL Bochum auf lange Sicht hinter sich lässt: «Mit dieser großen Stadt und den Fans sehe ich bei RWE noch etwas mehr Potenzial.»

Essen trifft am 3. März (18.30 Uhr/Sky) im DFB-Pokal-Viertelfinale auf den Zweitliga-Zweiten Holstein Kiel. Röber, der bei RWE zum Jahrhunderttrainer gewählt worden war, sieht durchaus Chancen für den Außenseiter. «Wenn ich tippen müsste, würde ich auf Essen setzen. Allerdings wird das richtig schwer. Kiel hat eine sehr gute Mannschaft, ist nach vorne sehr stark und hat die Bayern aus dem Pokal geworfen», sagte Röber, der im April vergangenen Jahres seine Trainer- und Managerkarriere beendet hat und diese Entscheidung auch nicht bereut. «Für mich gibt es keinen Grund, zurückzukehren.»

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