Nations League
Gibraltar verspielt Aufstiegschance - Dänemark steigt auf

Gibraltar (dpa) - Der Traum vom Aufstieg in die C-Liga der Nations League hat sich für Fußball-Zwerg Gibraltar zerschlagen.

Freitag, 16.11.2018, 22:52 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.11.2018, 22:49 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 16.11.2018, 22:52 Uhr
Muss die EM-Hoffnungen mit Gibraltar begraben: Torhüter Kyle Goldwin.
Muss die EM-Hoffnungen mit Gibraltar begraben: Torhüter Kyle Goldwin. Foto: Marcus Moreno

Der krasse Außenseiter verlor daheim 2:6 (1:1) gegen Armenien und hat mit weiterhin sechs Punkten keine Chance mehr auf den Gruppensieg in der Liga D. Spitzenreiter bleibt vor dem letzten Spieltag Mazedonien (12), das in Liechtenstein 2:0 (0:0) gewann. Dahinter folgt Armenien (9).

Bis Mitte der ersten Halbzeit hatten die Kicker vom Affenfelsen nach einem Tor von Tjay de Barr (10.) weiter vom großen Coup träumen dürfen. Doch viermal Jura Mowsisjan (27., 48., 52. und 54.) sowie Artur Kartaschjan (66.) und Alexander Karapetjan (90.) sorgten schließlich für klare Verhältnisse. Der Treffer der Gastgeber durch Adam Priestley (78.) hatte keine Bedeutung mehr. Gibraltar, das gerade einmal 35.000 Einwohner zählt, wurde erst 2013 in die UEFA aufgenommen.

Indes steh Dänemark als dritter Aufsteiger in die Liga A der Nations League fest. Der WM-Achtelfinalist siegte gegen Wales in Cardiff 2:1 (1:0) und ist mit sieben Punkten in Gruppe 4 nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Vor den Dänen hatten bereits die Fußballer aus der Ukraine und Bosnien-Herzegowina den Sprung in die höchste Klasse des neuen UEFA-Wettbewerbs geschafft. Nicolai Jörgensen (53.) und Martin Braithwaite (88.) schossen den Sieg der Dänen heraus, für Wales konnte nur noch Superstar Gareth Bale verkürzen (89.).

Der problemlose Aufstieg Dänemarks kommt ein wenig überraschend, nachdem es Anfang September noch zum Spielerstreik beim Länderspiel in der Slowakei gekommen war. Hintergrund war ein Sponsoring-Streit mit dem Dänischen Fußballverband (DBU). Danach hatten die Spieler aber ihren Widerstand vorerst beigelegt.

Nachrichten-Ticker