Nach Eklat
Bierhoff: Nicht müde werden, gegen zu Rassismus aufzustellen

Amsterdam (dpa) - DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat nach den rassistischen Beschimpfungen gegen die deutschen Nationalspieler Leroy Sané und Ilkay Gündogan beim Fußball-Länderspiel gegen Serbien in Wolfsburg (1:1) von einem «gesamtgesellschaftlichen Problem» gesprochen.

Sonntag, 24.03.2019, 07:10 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 07:14 Uhr
Oliver Bierhoff sagt dem Rassismus den Kampf an.
Oliver Bierhoff sagt dem Rassismus den Kampf an. Foto: Peter Steffen

«Es ist jeder gefordert. Wir dürfen nicht müde werden, uns dagegen aufzustellen. Diese Arbeit kann nie aufhören», sagte Bierhoff im ZDF-Sportstudio. Innerhalb des DFB-Teams habe ein wenig Verwunderung geherrscht, da diese Vielfalt ganz gewöhnlich gelebt werde.

Nach dem Länderspiel gegen Serbien am Mittwoch in Wolfsburg hatte der Journalist André Voigt in den sozialen Netzwerken ein Video veröffentlicht, in dem er von rassistischen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie gegen Sané und Gündogan berichtet hatte. Drei Männer haben sich inzwischen bei der Polizei gestellt und sind zu dem Vorfall vernommen worden.

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