Gescher

Gescher. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen! Mickey Gravermann, Baujahr 1975, wird im Oktober 39. Meister war er noch nie. „Auch nicht als Spieler“, erzählt er, „das ist Premiere.“ Beim TuS Velen war Gravermann einst Spielertrainer, bei SuS Stadtlohn Co-Trainer – jetzt hat er den Fusionsverein SV Gescher zum größten Triumph in der noch jungen Vereinsgeschichte geführt.

Montag, 02.06.2014, 17:02 Uhr

Nach dem souveränen 5:0-Sieg gegen den überforderten Gast aus Lippramsdorf haben die Aufstiegshelden kräftig einen draufgemacht. „Wir waren noch bis abends um Acht auf dem Platz“, berichtet er, „als das Bier alle war, haben wir uns zum Borkener Damm fahren lassen.“ Dort ging der Feier-Marathon munter weiter.

Wann Mickey Gravermann in den Federn lag, weiß er selbst nicht mehr. „Ich hab' nicht auf die Uhr geschaut“, sagt er und lacht, „irgendwann hatte ich mir ein Taxi bestellt.“ Dann ging's ab nach Nottuln, wo die Gravermanns ihr Zuhause haben.

Die Festivitäten waren so anstrengend, dass er sich, wie viele seiner Spieler auch, den Montag frei genommen hat. „Aber nur diesen einen Tag“, erklärt er, „nicht die ganze Woche.“ Ein Anruf bei seinem Chef genügte, schon hatte er grünes Licht.

Mit seinen Schützlingen gönnte er sich gestern einen ruhigen Start in die Woche. Sie saßen bei Altrogges schön gemütlich in der Sonne. Auf dem Hof von Vater Michal Altrogge hatten die beiden Söhne, Basti und Thomas, ihre Mannschaftskollegen zum Relaxen eingeladen. Denn die Saison war verdammt anstrengend. Dass sie bereits einen Spieltag vor Schluss mit Meisterschaft und Aufstieg endete, ist für alle Beteiligten ein absoluter Glücksfall gewesen. „So konnten wir am Sonntag mit unseren Fans gemeinsam auf den Titelgewinn anstoßen“, freut sich Mickey Gravermann über den historischen Erfolg seines Teams.

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