Fußball: Landesligist SV Gescher muss immer mehr Ausfälle wegstecken
Personaldecke wird immer dünner

Gescher (uh). Die frohe Kunde vorweg: Dennis Schültingkemper, der Defensivmann vom SV Gescher, ist wohlauf. „Die Platzwunde am Kopf war recht groß und wurde zwei-, dreimal getackert“, erzählte Spielertrainer Micky Gravermann, „er hatte noch Glück im Unglück, denn ihm war weder schwindlig noch schlecht.“

Montag, 16.03.2015, 16:58 Uhr

Aber es gibt leider auch eine schlechte Nachricht: „Am kommenden Sonntag fällt Dennis definitiv aus.“ Einer mehr, der die lange Ausfallliste bereichern wird. „Eine Platzwunde ist immer noch besser als so ein Nasenbeinbruch“, meinte Johannes „Jojo“ Dönnebrink, der weiß, wovon er spricht, „die ersten vier Wochen hab’ ich geschnauft, da dachte ich jedesmal, ich zieh’ die Decke vom Tisch.“

Der Torjäger des Landesligisten SV Gescher hat am Sonntag das erste von vier Meisterschaftsspielen abgebrummt, nachdem ihm Schiri Michael Eickholt im A-Liga-Spiel gegen Turo Darfeld, als „Jojo“ Dönnebrink die dritte Mannschaft verstärkte, vom Platz gestellt hatte. O-Ton Dönnebrink: „Schon die dritte Rote Karte, die er mir gegeben hat.“ In diesem Leben werden beide wohl keine Freunde mehr.

Micky Gravermann muss also weiter kräftig improvisieren und darauf hoffen, dass sich kein weiterer Akteur verletzen wird.

Mit großem Engagement haben die Gescheraner die Ausfälle wettgemacht. „Bis auf ein gefährliches Ding“, so Gravermann, „haben wir hinten nichts zugelassen.“ Hochkonzentriert waren seine Kadetten vom Anpfiff bis zum Abpfiff. Drum war der Punktgewinn auch verdient.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3139008?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947787%2F947829%2F
Nachrichten-Ticker