Gescher
Trainer-Duo bleibt in Hochmoor

Hochmoor. Die beiden Verträge sind unterschrieben. Ferdi Greving (57), seit fast 30 Jahren Fußballobmann in Hochmoor, hat das bewährte Trainerduo für die Saison 2018/19 weiterverpfichtet. „Andreas Kersten und Sebastian Scheinig leisten gute Arbeit“, erklärte SuS-Urgestein Greving. „Sicherlich haben wir uns in der Hinserie unter Wert verkauft“, räumte er ein, „doch wir wissen, woran es liegt – wir wollen es in der Rückrunde besser machen.“ Das Verletzungspech und der nicht allzu große Kader haben dazu beigetragen, dass die Mannschaft aktuell auf Tabellenrang acht steht.

Dienstag, 08.01.2019, 17:19 Uhr aktualisiert: 09.01.2019, 06:20 Uhr
Gescher: Trainer-Duo bleibt in Hochmoor
Die Spieler von SuS Hochmoor waren zunächst beim Coesfelder Turnier im Einsatz, abends wurde ihnen dann mitgeteilt, dass Andreas Kersten und Sebastian Scheinig ihre Verträge verlängert haben: oben von links: Trainer Andreas Kersten, Robin Schultewolter, Jan-Luca Musholt, Felix Tenkamp, Marius Vogt, Sebastian Scheinig (Foto); unten von links: Andreas Greving, Marco Jackisch, André Feldmann, Tobias Schultewolter, Sven Klauk. Foto: az

Das Team hat in 19 Meisterschaftsspielen zwei Gesichter gezeigt. „Zu Hause sind wir sehr stark“, erklärt Sebastian Scheinig (36), „aber was wir auswärts abliefern, ist eine mittlere Katastrophe.“ In neun Begegnungen auf des Gegners Platz gab es sieben Niederlagen, zwei Unentschieden und keinen Dreier. Warum die Hochmooraner bei ihren Reisen meistens mit leeren Händen zurückkehren, wüsste er auch gern. „Wenn ich eine Antwort auf diese Frage hätte“, so Scheinig, „hätte ich das Problem längst gelöst.“ Daheim landeten sie immerhin acht Siege. „Wir haben nur gegen Olfen II und Gescher II verloren“, zieht er Bilanz, „beide Male unverdient, weil wir die bessere Mannschaft waren.“

Andreas Kersten (33) kann es genauso wenig fassen, dass sie nicht höher platziert sind. „Wenn wir auswärts so stark wären wie zu Hause, wären wir jetzt Spitzenreiter.“ In der Vorsaison waren sie noch Dritter. Ob sie dieses Ergebnis wiederholen können? „Wir wollen so hoch wie möglich kommen“, verkündet Kersten optimistisch. Ein Platz unter den ersten Fünf sei bei 26 Punkten ein realistisches Ziel.

Ein Jahr lang hatte Andreas Kersten gemeinsam mit Philipp Mathey die Mannschaft trainiert, jetzt arbeitet er mit Sebastian Scheinig zusammen. „Ich geh’ dann im Sommer in mein drittes Trainer-Jahr in Hochmoor“, betont Kersten, der vor geraumer Zeit schon mal drei Jahre als Spielertrainer tätig war. „Solange die Knochen halten, will ich weiterspielen“, kündigt er an, „ich hoffe, dass ich bis zum Saisonende keine weitere Verletzung bekomme.“ Sein Muskelfaserriss, den er sich im Dezember zugezogen hatte, ist inzwischen auskuriert.

Die Kaderstärke hat auch zugenommen. Yannick Munke, den ein Bänderriss im Sprunggelenk auf Eis gelegt hatte, ist im Lauftraining. Jan Moschner wird in Kürze auch einsteigen und im Tor stehen. „Da die dritte Mannschaft der SG Coesfeld zu uns gewechselt ist, haben wir eine größere Auswahl an Spielern“, teilt Fredi Greving mit, „das erhöht den Konkurrenzkampf.“

Die heiße Phase der Vorbereitung beginnt für SuS Hochmoor mit einem dreitägigen Trainingslager vom 1. bis 3. März in Büren-Harth. „Den Ort kennen die Jungs aus der Zeit mit Frank Averesch“, berichtet Sebastian Scheinig, „ich war dort auch schon mal, als ich noch bei Raspo Coesfeld war.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6307265?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947787%2F947829%2F
Nachrichten-Ticker