Gescher
Im Kollektiv kompensiert Gescher die vielen Ausfälle

Gescher (uh). In der Abstiegszone tummeln sich zwei weitere Mannschaften, die man vorher nicht auf der Rechnung hatte. „Wir sind nicht unglücklich darüber, dass Gahlen auch heruntergezogen wurde“, sagt Frank Schulz, Trainer des SV Gescher, und denkt an die 0:6-Pleite des TuS-Teams in Merfeld, „da wir den FC Epe geschlagen haben, ist auch dieser Verein mit dabei.“

Freitag, 22.02.2019, 14:49 Uhr aktualisiert: 23.02.2019, 06:54 Uhr
Gescher: Im Kollektiv kompensiert Gescher die vielen Ausfälle
Leon Bürger, Offensivmann beim Bezirksligisten SV Gescher, lässt seinen verdutzten Gegenspieler ins Leere laufen. Foto:uh Foto: az

Drei werden am Saisonende absteigen. Aktuell wären das Billerbeck, Buldern und Weseke. Viertletzter ist Gahlen, Fünftletzter Gescher, und davor liegt Epe mit zwei Zählern mehr.

Nach dem 4:1-Sieg im ersten Pflichtspiel im neuen Jahr könnte die Stimmung in Gescher besser nicht sein. „Die Vorbereitung war gut und der Start auch“, betont Schulz vorm Heimspiel gegen den Aufsteiger SpVgg. Vreden II, „mit Haltern und Deuten ist Vreden die spielerisch beste Truppe in dieser Liga. In der Hinserie lagen wir 0:2 hinten und haben noch zum 2:2 ausgeglichen.“

Bei einem Erfolgserlebnis würden die Gescheraner den Neuling überflügeln. „In der Tabelle ist es ohnehin ganz eng“, weiß Schulz, „die Platzierungen ändern sich von Woche zu Woche. Das geht rasend schnell.“

Mit Marius Upgang-Rotert fehlt der einzige gelernte Stürmer, den Frank Schulz nach den vielen Abgängen noch hat. „In Epe hat Nils Epping vorn gespielt“, berichtet er, „die Mannschaft kann die Ausfälle als Kollektiv kompensieren. Die Jungs hauen sich voll rein. sie haben einen super Charakter!“ Mit Robin Nolte ist nun ein gestandener Spieler in den Kader zurückgekehrt. 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Gescher, Kunstrasen, Ahauser Damm

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